kultur.montag [2019.03.18]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2019.03.18] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.03.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-12606 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Weltkulturerbe |"Wien 1900" im Leopold Museum | Lukas Resetarits | Hanno Pöschl | Ludwig Wüst | Aslı Erdoğan
lesArt
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür und damit eines der wichtigsten europäischen Buchevents des Jahres. Dass die politischen Debatten der Gegenwart längst auch in der Literaturwelt angekommen sind, haben die letzten Monate ausreichend bewiesen.
Eine, die sich politisch immer wieder einmischt und keine Scheu hat, sich zu exponieren, ist die in Bremen geborene und in Berlin lebende Autorin Nora Bossong. Etwas, was ihre Lyrik und Prosa verbindet, ist, dass in beiden Genres das unbedingte Interesse der Autorin an dem Zustand unserer Gegenwart zum Ausdruck kommt.
Sie ist, gemeinsam mit dem österreichischen Schauspieler Philipp Hochmair, zu Gast bei Christian Ankowitsch in der ersten Ausgabe der lesArt im Jahr 2019.
Hochmair wird demnächst ein Buch publizieren, in dem sich alles um ihn dreht und in dem er gleichzeitig doch abwesend sein wird: "Eigentlich gibt es mich gar nicht", wird das Buch, das Mitte Oktober erschienen wird, heißen. Spricht man, wenn man schreibt, schauspielt, letztlich immer über sich selbst oder ist die Kunst die beste Möglichkeit, sich selbst zu entkommen? Das wird eine der Fragen sein, über die im Gespräch nachgedacht wird. Außerdem: ob es so etwas wie einen moralischen Auftrag gibt, wenn man künstlerisch tätig ist?
"An die Nachgeborenen" heißt bekanntlich eines der Gedichte von Bert Brecht. Darin findet sich die berühmte Zeile: "Was sind das für Zeiten, wo/Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist/Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!" Nicht zuletzt einige österreichische Schriftsteller haben den Eindruck, dass wir es gegenwärtig wieder mit dieser Art Zeitprägung zu tun haben, dass es also wieder an der Zeit ist, diverse Elfenbeintürme zu verlassen und sich der Verfasstheit der Gegenwart auszusetzen. Ob das Philipp Hochmair und Nora Bossong auch so sehen, wird sich im Laufe der Sendung weisen.
Außerdem erstmals in der lesArt: Buchtipps von Katja Gasser. Diesmal zum Großteil tschechische Titel, was nicht zuletzt dem Umstand geschuldet ist, dass Tschechien in diesem Jahr Schwerpunktland bei der Leipziger Buchmesse ist.
Darüber hinaus neu bei der lesArt: Christian Ankowitsch wird mit seinen Gästen in Anwesenheit von Publikum sprechen.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür und damit eines der wichtigsten europäischen Buchevents des Jahres. Dass die politischen Debatten der Gegenwart längst auch in der Literaturwelt angekommen sind, haben die letzten Monate ausreichend bewiesen.
Eine, die sich politisch immer wieder einmischt und keine Scheu hat, sich zu exponieren, ist die in Bremen geborene und in Berlin lebende Autorin Nora Bossong. Etwas, was ihre Lyrik und Prosa verbindet, ist, dass in beiden Genres das unbedingte Interesse der Autorin an dem Zustand unserer Gegenwart zum Ausdruck kommt.
Sie ist, gemeinsam mit dem österreichischen Schauspieler Philipp Hochmair, zu Gast bei Christian Ankowitsch in der ersten Ausgabe der lesArt im Jahr 2019.
Hochmair wird demnächst ein Buch publizieren, in dem sich alles um ihn dreht und in dem er gleichzeitig doch abwesend sein wird: "Eigentlich gibt es mich gar nicht", wird das Buch, das Mitte Oktober erschienen wird, heißen. Spricht man, wenn man schreibt, schauspielt, letztlich immer über sich selbst oder ist die Kunst die beste Möglichkeit, sich selbst zu entkommen? Das wird eine der Fragen sein, über die im Gespräch nachgedacht wird. Außerdem: ob es so etwas wie einen moralischen Auftrag gibt, wenn man künstlerisch tätig ist?
"An die Nachgeborenen" heißt bekanntlich eines der Gedichte von Bert Brecht. Darin findet sich die berühmte Zeile: "Was sind das für Zeiten, wo/Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist/Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!" Nicht zuletzt einige österreichische Schriftsteller haben den Eindruck, dass wir es gegenwärtig wieder mit dieser Art Zeitprägung zu tun haben, dass es also wieder an der Zeit ist, diverse Elfenbeintürme zu verlassen und sich der Verfasstheit der Gegenwart auszusetzen. Ob das Philipp Hochmair und Nora Bossong auch so sehen, wird sich im Laufe der Sendung weisen.
Außerdem erstmals in der lesArt: Buchtipps von Katja Gasser. Diesmal zum Großteil tschechische Titel, was nicht zuletzt dem Umstand geschuldet ist, dass Tschechien in diesem Jahr Schwerpunktland bei der Leipziger Buchmesse ist.
Darüber hinaus neu bei der lesArt: Christian Ankowitsch wird mit seinen Gästen in Anwesenheit von Publikum sprechen.