kultur.montag [2019.04.29]
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Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2019.04.29] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.04.29 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13208 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Klimt in Japan | Leonardo da Vinci | Museum der schwarzen Zivilisation | Mossul im Wiederaufbau
Die großen Künstlerduelle: Michelangelo versus Leonardo
Florenz 1504: Michelangelo und Leonardo sollen jeder ein großes Wandgemälde im Palazzo Vecchio gestalten. Sie setzen neue Maßstäbe - und scheitern dennoch.
Michelangelo und der um 23 Jahre ältere Leonardo haben einander Zeit Lebens konkurriert, aber auch angespornt.
Der unangefochtene Star der Kunstszene heißt Leonardo da Vinci. Er hat den Auftrag im Palazzo Vecchio ein monumentales Schlachtengemälde anzufertigen. Aber der Großmeister ist zu langsam. Und so wird sicherheitshalber ein weiterer Künstler beauftragt: der um 23 Jahre jüngere Michelangelo Buonarroti. Er hat bereits als Bildhauer mit seiner Skulptur von "David" für Furore gesorgt und ist da Vinci ein Dorn im Auge. Ein öffentlich inszeniertes Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Genies beginnt. Ein Wettkampf um zwei Schlachtengemälde, bei dem es am Ende keinen Gewinner gibt.
Der Kunsttechniker Maurizio Seracini glaubt, dass sich im Palazzo Vecchio hinter dem Werk von Giorgio Vasari immer noch Leonardos Schlachtengemälde befindet.
Das Aufeinanderprallen der beiden herausragenden Künstler, die einander ähnlicher waren, als man auf den ersten Blick annehmen würde, eröffnet neue Perspektiven auf ihre Persönlichkeit.
Gut möglich, dass Michelangelo und Leonardo gerade deswegen Konkurrenten wurden – zwei Titanen der Malerei, die einander nicht nur in misstrauischer Rivalität gegenüberstanden, sich gegenseitig mit Argwohn und Skepsis beobachteten und öffentlich Meinungsverschiedenheiten austrugen, sondern die sich auch anspornten und zu Höchstleistungen beflügelten.
Florenz 1504: Michelangelo und Leonardo sollen jeder ein großes Wandgemälde im Palazzo Vecchio gestalten. Sie setzen neue Maßstäbe - und scheitern dennoch.
Michelangelo und der um 23 Jahre ältere Leonardo haben einander Zeit Lebens konkurriert, aber auch angespornt.
Der unangefochtene Star der Kunstszene heißt Leonardo da Vinci. Er hat den Auftrag im Palazzo Vecchio ein monumentales Schlachtengemälde anzufertigen. Aber der Großmeister ist zu langsam. Und so wird sicherheitshalber ein weiterer Künstler beauftragt: der um 23 Jahre jüngere Michelangelo Buonarroti. Er hat bereits als Bildhauer mit seiner Skulptur von "David" für Furore gesorgt und ist da Vinci ein Dorn im Auge. Ein öffentlich inszeniertes Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Genies beginnt. Ein Wettkampf um zwei Schlachtengemälde, bei dem es am Ende keinen Gewinner gibt.
Der Kunsttechniker Maurizio Seracini glaubt, dass sich im Palazzo Vecchio hinter dem Werk von Giorgio Vasari immer noch Leonardos Schlachtengemälde befindet.
Das Aufeinanderprallen der beiden herausragenden Künstler, die einander ähnlicher waren, als man auf den ersten Blick annehmen würde, eröffnet neue Perspektiven auf ihre Persönlichkeit.
Gut möglich, dass Michelangelo und Leonardo gerade deswegen Konkurrenten wurden – zwei Titanen der Malerei, die einander nicht nur in misstrauischer Rivalität gegenüberstanden, sich gegenseitig mit Argwohn und Skepsis beobachteten und öffentlich Meinungsverschiedenheiten austrugen, sondern die sich auch anspornten und zu Höchstleistungen beflügelten.