Thema [2019.06.17]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2019.06.17] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.06.17 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13627 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
Hitzealarm – wie den Kollaps verhindern?
Der Sommer hat noch gar nicht begonnen, und schon stöhnt Österreich unter der ersten Hitzewelle. Nach dem kalten Mai erleben wir im Juni „tropische Nächte“ und weit über 30 Grad im Schatten. „Mit solchen extremen Wettersituationen müssen wir in Zukunft aufgrund des Klimawandels öfter rechnen“, sagt Wetterexperte Marcus Wadsak. Der Höhepunkt der außergewöhnlichen Junihitze mit bis zu 38 Grad Celsius wird am Samstag erreicht – genau an jenem Tag, an dem 500.000 Menschen bei der „EuroPride Parade“ in Wien erwartet werden. In aufwändigen Kostümen und zu lauter Musik wollen sie in der Mittagshitze auf der Ringstraße gegen die Diskriminierung homo-, trans-, oder intersexueller Menschen antanzen.
Ein Großeinsatz für die Rettungskräfte: „Wir fahren mit Rettungswägen auch direkt bei der Parade mit. Die Infusionen gegen Hitzschlag und Kreislaufkollaps haben wir verdoppelt,“ sagt Martin Polzer von der Wiener Berufsrettung. Gefährlich kann die Hitze vor allem für ältere Menschen werden. Dauert sie lange an, sterben nachweislich mehr Menschen. Entlastung vom sogenannten „Hitzestress“ bietet erstmals ein „Cooling Center“ des Roten Kreuzes in einem Einkaufszentrum. Andrea Poschmaier und Oliver Rubenthaler waren in der Hitze unterwegs.
Der Sommer hat noch gar nicht begonnen, und schon stöhnt Österreich unter der ersten Hitzewelle. Nach dem kalten Mai erleben wir im Juni „tropische Nächte“ und weit über 30 Grad im Schatten. „Mit solchen extremen Wettersituationen müssen wir in Zukunft aufgrund des Klimawandels öfter rechnen“, sagt Wetterexperte Marcus Wadsak. Der Höhepunkt der außergewöhnlichen Junihitze mit bis zu 38 Grad Celsius wird am Samstag erreicht – genau an jenem Tag, an dem 500.000 Menschen bei der „EuroPride Parade“ in Wien erwartet werden. In aufwändigen Kostümen und zu lauter Musik wollen sie in der Mittagshitze auf der Ringstraße gegen die Diskriminierung homo-, trans-, oder intersexueller Menschen antanzen.
Ein Großeinsatz für die Rettungskräfte: „Wir fahren mit Rettungswägen auch direkt bei der Parade mit. Die Infusionen gegen Hitzschlag und Kreislaufkollaps haben wir verdoppelt,“ sagt Martin Polzer von der Wiener Berufsrettung. Gefährlich kann die Hitze vor allem für ältere Menschen werden. Dauert sie lange an, sterben nachweislich mehr Menschen. Entlastung vom sogenannten „Hitzestress“ bietet erstmals ein „Cooling Center“ des Roten Kreuzes in einem Einkaufszentrum. Andrea Poschmaier und Oliver Rubenthaler waren in der Hitze unterwegs.
Odyssee durch Europa - Afghanen zwischen Asyl und Abschiebung
Birgit Zepf zeigt das Foto ihres afghanischen Schützlings Agiel. Er war wie ein Sohn und Teil ihrer Familie, erzählt die Steirerin. Nach Jahren des Hoffens dann der negative Asylbescheid in allen Instanzen. Agiel taucht unter. Wochen später ein erstes Lebenszeichen aus einer illegalen Zeltstadt in Paris. So wie er haben hunderte afghanische Asylwerber aus ganz Europa nur ein Ziel: sie wollen nach Frankreich.
Dort wird die Lage in Afghanistan anders beurteilt. Österreich hat 2018 etwa denselben Prozentsatz von Asylanträgen von Afghanen abgelehnt, wie Frankreich auf Anhieb angenommen hat: sechsundsechzig Prozent. Auch Agiel hat in Frankreich Asyl bekommen. Andrea Poschmaier und Sonja Hochecker begleiten Birgit Zepf und Erika Kudweis vom Verein „PatInnen für alle“ auf der Suche nach ihren ehemaligen Schützlingen in Paris.
Birgit Zepf zeigt das Foto ihres afghanischen Schützlings Agiel. Er war wie ein Sohn und Teil ihrer Familie, erzählt die Steirerin. Nach Jahren des Hoffens dann der negative Asylbescheid in allen Instanzen. Agiel taucht unter. Wochen später ein erstes Lebenszeichen aus einer illegalen Zeltstadt in Paris. So wie er haben hunderte afghanische Asylwerber aus ganz Europa nur ein Ziel: sie wollen nach Frankreich.
Dort wird die Lage in Afghanistan anders beurteilt. Österreich hat 2018 etwa denselben Prozentsatz von Asylanträgen von Afghanen abgelehnt, wie Frankreich auf Anhieb angenommen hat: sechsundsechzig Prozent. Auch Agiel hat in Frankreich Asyl bekommen. Andrea Poschmaier und Sonja Hochecker begleiten Birgit Zepf und Erika Kudweis vom Verein „PatInnen für alle“ auf der Suche nach ihren ehemaligen Schützlingen in Paris.
Radiolegende - Rosemarie Isopp ist gestorben
Mit der Sendung „Autofahrer Unterwegs“, die 42 Jahre lang ausgestrahlt wurde, hat sie Radiogeschichte geschrieben: Rosemarie Isopp war bis 1999 die populärste Stimme Österreichs.
In drei Jahrzehnten hat gelernte Schauspielerin 3000 Sendungen live vor Publikum moderiert. Wie heute bekannt wurde, ist Rosemarie Isopp am 5. Juni im Alter von 91 Jahren gestorben. Susanna Zaradic hat sie zu ihrem 90. Geburtstag besucht und blickt zurück auf ein erfülltes Berufsleben.
Mit der Sendung „Autofahrer Unterwegs“, die 42 Jahre lang ausgestrahlt wurde, hat sie Radiogeschichte geschrieben: Rosemarie Isopp war bis 1999 die populärste Stimme Österreichs.
In drei Jahrzehnten hat gelernte Schauspielerin 3000 Sendungen live vor Publikum moderiert. Wie heute bekannt wurde, ist Rosemarie Isopp am 5. Juni im Alter von 91 Jahren gestorben. Susanna Zaradic hat sie zu ihrem 90. Geburtstag besucht und blickt zurück auf ein erfülltes Berufsleben.