Thema [2019.09.23]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2019.09.23] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.09.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-14846 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
Tatort Internet – Kriminalität im Netz explodiert
Frank Musenbichler hat zwei Jahre lang gegen einen unsichtbaren Feind gekämpft: Täglich bekam er unzählige Lieferungen mit der Post und Reisebuchungen, die er nie bestellt hat. In sozialen Netzwerken tauchten hunderte gefälschte Profile auf mit dem Ziel, seinen Ruf zu ruinieren. Der Steirer wurde Opfer eines „Cyberstalkers“, der seine Identität im Netz gestohlen hatte – jahrelang konnte ihm niemand helfen.„Bei der Polizei fehlt es da oft einfach an Know-How.
So etwas lernt man an keiner Universität“, meint der junge Hacker Aria Akawan aus Wien. Er hat sich darauf spezialisiert, Sicherheitslücken in Computersystemen zu schließen. Das Hotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe wurde bereits viermal von Hackern lahmgelegt. So funktionierten etwa die elektronischen Zimmerschlüssel erst wieder, als die Besitzer Lösegeld gezahlt hatten. Während die analoge Kriminalität stagniert, ist die Internetkriminalität gegenüber dem Vorjahr um 50,4 Prozent gestiegen. Kann man sich schützen? Andrea Poschmaier und Martin Steiner haben recherchiert.
Frank Musenbichler hat zwei Jahre lang gegen einen unsichtbaren Feind gekämpft: Täglich bekam er unzählige Lieferungen mit der Post und Reisebuchungen, die er nie bestellt hat. In sozialen Netzwerken tauchten hunderte gefälschte Profile auf mit dem Ziel, seinen Ruf zu ruinieren. Der Steirer wurde Opfer eines „Cyberstalkers“, der seine Identität im Netz gestohlen hatte – jahrelang konnte ihm niemand helfen.„Bei der Polizei fehlt es da oft einfach an Know-How.
So etwas lernt man an keiner Universität“, meint der junge Hacker Aria Akawan aus Wien. Er hat sich darauf spezialisiert, Sicherheitslücken in Computersystemen zu schließen. Das Hotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe wurde bereits viermal von Hackern lahmgelegt. So funktionierten etwa die elektronischen Zimmerschlüssel erst wieder, als die Besitzer Lösegeld gezahlt hatten. Während die analoge Kriminalität stagniert, ist die Internetkriminalität gegenüber dem Vorjahr um 50,4 Prozent gestiegen. Kann man sich schützen? Andrea Poschmaier und Martin Steiner haben recherchiert.
Die Angst vor psychisch kranken Tätern
Am 8. Mai wird Zdravko Ivanovic vom irakischen Flüchtling Muhammed Y. vor eine U-Bahn gestoßen. Der 36-jähriger Wiener verliert einen Fuß. „Ich war wütend, hasserfüllt, mein Leben ist nicht mehr dasselbe. Aber es hat mir nicht gutgetan, dieser Hass hat mich nicht vorwärtsgebracht,“ sagt Zdravko Ivanovic. Er sorgt für Schlagzeilen, als er den psychisch kranken Täter im Gerichtssaal umarmt.
Muhammed Y. leidet an paranoider Schizophrenie und wurde in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Schon ein Jahr vor der Tat war er in psychiatrischer Behandlung, hörte Stimmen, fühlte sich verfolgt. Hätte die Tat verhindert werden können? Experten wie die Gerichtsgutachterin und Psychiaterin Gabriele Wörgötter fordern seit Jahren stärkere Durchgriffsrechte in der Behandlung von Menschen, die eine Gefahr für andere darstellen können. Was tun mit psychisch kranken Tätern? Sabina Riedl und Oliver Rubenthaler berichten.
Am 8. Mai wird Zdravko Ivanovic vom irakischen Flüchtling Muhammed Y. vor eine U-Bahn gestoßen. Der 36-jähriger Wiener verliert einen Fuß. „Ich war wütend, hasserfüllt, mein Leben ist nicht mehr dasselbe. Aber es hat mir nicht gutgetan, dieser Hass hat mich nicht vorwärtsgebracht,“ sagt Zdravko Ivanovic. Er sorgt für Schlagzeilen, als er den psychisch kranken Täter im Gerichtssaal umarmt.
Muhammed Y. leidet an paranoider Schizophrenie und wurde in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen. Schon ein Jahr vor der Tat war er in psychiatrischer Behandlung, hörte Stimmen, fühlte sich verfolgt. Hätte die Tat verhindert werden können? Experten wie die Gerichtsgutachterin und Psychiaterin Gabriele Wörgötter fordern seit Jahren stärkere Durchgriffsrechte in der Behandlung von Menschen, die eine Gefahr für andere darstellen können. Was tun mit psychisch kranken Tätern? Sabina Riedl und Oliver Rubenthaler berichten.
Peter Filzmaier – der Analyst der Nation
Er wäre gerne Sportreporter geworden, aber das Schicksal wollte es anders. Statt Fußballspiele kommentiert er die Höhen und Tiefen der heimischen Innenpolitik. Peter Filzmaier – genannt „The Filz“ – ist Österreichs bekanntester Politikwissenschaftler, bekannter als so mancher Minister. Seine Kunst: er kann die großen Fragen der Politik, wenn es sein muss, in nur 20 Sekunden erklären.
Seine Analysen sind punktgenau, humorvoll und scharf. „Ich bin der, der die bösen Dinge sagt“, sagt Filzmaier über sich. Warum er manchmal Winnie Puuh-Krawatten trägt und wann es sogar ihm die Sprache verschlägt, verrät der 52jährige Wiener im THEMA-Porträt von Sonja Hochecker.
Er wäre gerne Sportreporter geworden, aber das Schicksal wollte es anders. Statt Fußballspiele kommentiert er die Höhen und Tiefen der heimischen Innenpolitik. Peter Filzmaier – genannt „The Filz“ – ist Österreichs bekanntester Politikwissenschaftler, bekannter als so mancher Minister. Seine Kunst: er kann die großen Fragen der Politik, wenn es sein muss, in nur 20 Sekunden erklären.
Seine Analysen sind punktgenau, humorvoll und scharf. „Ich bin der, der die bösen Dinge sagt“, sagt Filzmaier über sich. Warum er manchmal Winnie Puuh-Krawatten trägt und wann es sogar ihm die Sprache verschlägt, verrät der 52jährige Wiener im THEMA-Porträt von Sonja Hochecker.