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Thema [2019.10.07]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema

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Titel Thema [2019.10.07]
Urheber/innen und Mitwirkende Feurstein, Christoph [Präsentator/in] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2019.10.07 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-14990
Gesamtwerk/Reihe Thema

Information

Inhalt

Fünffacher Mord in Kitzbühel

In den Morgenstunden des Sonntags ermordet ein 25-jähriger Kitzbüheler seine Ex-Freundin, deren neuen Partner und ihre ganze Familie. Nachdem er vom Familienvater um vier Uhr früh abgewiesen wurde, klopft er wenig später mit der registrierten Pistole seines Bruders in der Hand an und erschießt den Vater, die Mutter, den fünfundzwanzigjährigen Bruder sowie seine 19-jährige Ex-Freundin und deren Partner. So berichtet es der Täter in der örtlichen Polizeiinspektion, wo er sich direkt nach der Tat stellt.

Es ist das schlimmste Gewaltverbrechen, das Kitzbühel je erlebt hat. „Eine Tragödie, wie sie noch nie dagewesen ist. Es sind zwei angesehene Familien aus dem Ort“, sagt Klaus Winkler, Bürgermeister von Kitzbühel. Die neunzehnjährige Frau war Lehrling des Monats in einem bekannten Kitzbüheler Betrieb, sie war beliebt. Der Mörder war nicht betrunken und hat angegeben, aus Eifersucht getötet zu haben.
Gestrandet im Dschihad – dürfen IS-Anhängerinnen zurück nach Österreich?

Sabina war Anhängerin des terroristischen IS und ist 2014 nach Syrien gegangen, wo sie offenbar ums Leben kam. Ihre zwei kleinen Söhne sind seit wenigen Tagen bei ihrer Großmutter in Wien. Gefunden wurden sie in einem der Gefangenenlager im Norden Syriens.

Dort befinden sich drei weitere österreichische Kinder mit ihren Müttern – Sophie aus Wien und Maria aus Salzburg. „Sie bereut ihre Entscheidung sehr“, erzählt Marias Mutter im „Thema“-Interview. Ihr Mann und sie konnten ihre Tochter heuer im Lager besuchen: „Wir hatten Angst, dass unsere Enkelkinder Isar und Mohamed den heißen Sommer nicht überleben.“ Falls die Heimkehr gelingt, erwartet die Frauen ein Prozess. Christoph Bendas berichtet.
„Cyberneider“ – Natascha Kampusch über Hass im Netz

Am Donnerstag fiel ein richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs: soziale Medien wie Facebook, Twitter und Co können gezwungen werden, Hasspostings weltweit aus dem Internet zu löschen. Die Klage kam aus Österreich, von der ehemaligen Politikerin Eva Glawischnig. Sie und andere Frauen wie Natascha Kampusch berichteten vor zwei Jahren in einem „Thema Spezial – Hass im Netz“ über ihre Erfahrungen.

Kampusch war in Österreich eines der ersten Ziele von Hasspostern. Zu einer Zeit, in der es noch keine Beratungsstellen oder rechtliche Möglichkeiten dagegen gab. Jetzt erscheint ihr Buch „Cyberneider“.

Christoph Feurstein und Oliver Rubenthaler haben nachgefragt, wie Natascha Kampusch heute mit Anfeindungen umgeht, und Einrichtungen besucht, in denen Opfern und Tätern von Hass im Internet geholfen wird.
„Extinction Rebellion“ – mit zivilem Ungehorsam gegen die Klimakrise

„Ja, ich habe vor, mich bei der Aktion am Montag von der Polizei festnehmen zu lassen“, sagt die Oberösterreicherin Anna Stroblmair. Die Mutter einer zweijährigen Tochter hat sich der Umweltbewegung „Extinction Rebellion“ angeschlossen.

Die „Rebellen gegen die Auslöschung“ starten am 7. Oktober eine weltweite Protestwoche. In mehr als 60 Städten, darunter auch in Wien, soll mit „Aktionen des zivilen Ungehorsams“ Druck auf die Politik gemacht werden, mehr für den Schutz des Klimas zu tun. Während die Anhängerinnen und Anhänger von „Fridays for Future“ friedlich und angemeldet demonstrieren, legen es die Mitglieder von „Extinction Rebellion“ darauf an, gewaltfrei zu provozieren. Die Bewegung kommt aus England und ist durch Blockadeaktionen in London bekannt geworden.

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