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Unser Österreich: Tirol - Geteilte Heimat

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Universum History

Katalogzettel

Titel Unser Österreich: Tirol - Geteilte Heimat
Urheber/innen und Mitwirkende Baum, Thomas [Drehbuch] [GND ]
Laich, Georg [Regie]
Gossner, Ernst [Regie]
König, Michael [Sprecher/in] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.11.03 [Sendedatum]
2015 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Bildung ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Tirol
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-16384
Gesamtwerk/Reihe Universum History

Information

Inhalt

In diesem Teil von "Unser Österreich" stehen die Grenzziehung am Brenner, der Verlust Südtirols und die Abtrennung Osttirols vom verbliebenen Landesteil im Fokus.

Die „Schandgrenze“ sorgte für innenpolitischen und außenpolitischen „Zündstoff“ – in den 1960er Jahren sogar wortwörtlich. Die Auseinandersetzung mit der Einheit Tirols führte aber auch zu neuen Impulsen. Wirtschaftlich wurden die Grenzen – pionierhaft durch die Landeshauptleute Eduard Wallnöfer und Silvius Magnago – überwunden. Erzählt wird diese Geschichte anhand der Erlebnisse der Familie Molling, heute in Innsbruck lebend, mit Wurzeln in Südtirol: Der Urgroßvater Alois war als ehemaliger Offizier der k. u. k. Armee Mitglied der österreichisch-italienischen Grenzziehungskommission 1919 und engagierte sich bei der Heimwehr gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Die Großmutter Herlinde Molling – und ihr Mann Klaudius – unterstützte seit den späten 1950er Jahren den „Befreiungsausschuss Südtirol“ bei Sprengstoffanschlägen. Sogar als Schwangere schmuggelte sie Sprengstoff über die Grenze – eine Tatsache, mit der ihre Tochter Dominika, mittlerweile selbst Mutter, bis heute hadert und sich die Frage stellt, ob eine Landesteilung die Gefährdung des eigenen Lebens und das seines ungeborenen Kindes wert ist. Für die junge Generation der heute 20-jährigen Sven und Eric, die in einem Europa ohne Grenzbalken aufgewachsen sind, stellt sich die Frage, ob hinter dem Brenner ein anderer Staat beginnt, gar nicht.

Mit „Tirol – Geteilte Heimat“, einer Produktion der Interspot Film für den ORF, gefördert von BMBF, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Cine Tirol und Land Tirol, hat „Universum History“ neue Wege eingeschlagen. Um die regionale Expertise zu nutzen, kommt das Regie-Team zur Gänze aus Tirol. Mit dem ORF-Dokumentaristen Georg Laich wurde ein erfahrener Journalist und Landeskenner beauftragt, die Regie der Spielszenen übernahm Ernst Gossner. Auch das Drehbuch entstand in einer außergewöhnlichen Konstellation: Mit der wissenschaftlichen Beratung durch Landeshistoriker Dr. Michael Forcher schrieb „Rosenheim Cops“-Autor Thomas Baum die Filmvorlage nach den Erzählungen der Zeitzeugen.

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