Thema [2019.12.16]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2019.12.16] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.12.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-16457 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
Katholischer Priester und Vater von vier Kindern
Die Geschichte von Gerhard Höbert ist in Österreich einzigartig: der Wiener wurde 2007 zum katholischen Priester geweiht, obwohl er verheiratet ist und vier Kinder hat. Die Kirche toleriert diese Sonderstellung - weil der 58-Jährige zuvor als evangelischer Pfarrer gearbeitet hat.
Hingegen dürfen rund 700 weitere Priester keine Gottesdienste feiern, weil sie nicht zölibatär leben. Diese „Priester ohne Amt“ kämpfen gegen das „veraltete Modell“, wie sie sagen. Erst kürzlich hat sich der designierte Kärntner Bischof Josef Marketz für die Abschaffung des Zölibats ausgesprochen. Im Amazonasgebiet sollen aufgrund des Priestermangels auch verheiratete Männer zum Priester geweiht werden dürfen – mit dem Segen des Papstes. Christoph Bendas berichtet.
Die Geschichte von Gerhard Höbert ist in Österreich einzigartig: der Wiener wurde 2007 zum katholischen Priester geweiht, obwohl er verheiratet ist und vier Kinder hat. Die Kirche toleriert diese Sonderstellung - weil der 58-Jährige zuvor als evangelischer Pfarrer gearbeitet hat.
Hingegen dürfen rund 700 weitere Priester keine Gottesdienste feiern, weil sie nicht zölibatär leben. Diese „Priester ohne Amt“ kämpfen gegen das „veraltete Modell“, wie sie sagen. Erst kürzlich hat sich der designierte Kärntner Bischof Josef Marketz für die Abschaffung des Zölibats ausgesprochen. Im Amazonasgebiet sollen aufgrund des Priestermangels auch verheiratete Männer zum Priester geweiht werden dürfen – mit dem Segen des Papstes. Christoph Bendas berichtet.
Eine Spenderleber rettet zwei Leben
Volkmar Brunner und Marko Demirovic kennen einander nicht, aber sie verbindet etwas Lebenswichtiges: jeder von ihnen hat das Stück einer Leber eines unbekannten Spenders. Die lebensrettende Transplantation gelang kurz vor Weihnachten 2018 in der Uniklinik Innsbruck.
Marko war damals 5 Monate alt, heute ist der kleine Tiroler ein fröhliches Kind. Auch Volkmar Brunner, 51-jähiger Ehemann, Vater und Großvater, hat seinen Leberkrebs dank der Organspende überlebt. Sonja Hochecker hat die beiden zum Jahrestag ihrer Lebensrettung besucht.
Volkmar Brunner und Marko Demirovic kennen einander nicht, aber sie verbindet etwas Lebenswichtiges: jeder von ihnen hat das Stück einer Leber eines unbekannten Spenders. Die lebensrettende Transplantation gelang kurz vor Weihnachten 2018 in der Uniklinik Innsbruck.
Marko war damals 5 Monate alt, heute ist der kleine Tiroler ein fröhliches Kind. Auch Volkmar Brunner, 51-jähiger Ehemann, Vater und Großvater, hat seinen Leberkrebs dank der Organspende überlebt. Sonja Hochecker hat die beiden zum Jahrestag ihrer Lebensrettung besucht.
Weihnachten am Rande der Gesellschaft
Wer zu Weihnachten nicht das klassische Fest der Familie feiern kann, fühlt sich oft besonders einsam und alleingelassen. Veronika, junge Mutter eines 3-jähigen Buben, ist Anfang des Jahres von einem Tag auf den anderen obdachlos geworden. "Es erfordert viel Mut Hilfe anzunehmen", erzählt Veronika, "ich wollte doch niemandem zur Last fallen.“
Im Haus Luise der Caritas hat die 24-Jährige ein neues Zuhause, Halt und Geborgenheit gefunden, erzählt sie Sabina Riedl. Sonja Hochecker besucht eine ganz besondere Wohngemeinschaft der Volkshilfe: für ältere Frauen und Männer ist die Senioren-WG zur neuen Familie geworden.
Wer zu Weihnachten nicht das klassische Fest der Familie feiern kann, fühlt sich oft besonders einsam und alleingelassen. Veronika, junge Mutter eines 3-jähigen Buben, ist Anfang des Jahres von einem Tag auf den anderen obdachlos geworden. "Es erfordert viel Mut Hilfe anzunehmen", erzählt Veronika, "ich wollte doch niemandem zur Last fallen.“
Im Haus Luise der Caritas hat die 24-Jährige ein neues Zuhause, Halt und Geborgenheit gefunden, erzählt sie Sabina Riedl. Sonja Hochecker besucht eine ganz besondere Wohngemeinschaft der Volkshilfe: für ältere Frauen und Männer ist die Senioren-WG zur neuen Familie geworden.