Thema [2020.01.27]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2020.01.27] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.01.27 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-16847 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
Coronavirus in Europa – erster Verdachtsfall in Österreich
Eine chinesische Flugbegleiterin, die vor wenigen Tagen aus Wuhan gekommen sein dürfte, wird in der Isolierstation des Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien beobachtet. In einigen Ländern Europas gibt es bestätigte Verdachtsfälle. In China steigt unterdessen die Zahl der Toten und Infizierten. Das Coronavirus ist eine Form der Vogelgrippe, sagt Norbert Vetter, Primarius an der Abteilung für Lungenkrankheiten am Otto-Wagner-Spital. „Normalerweise sind Tiere befallen. Bei Tieren kann man die Ausbreitung kontrollieren, bei Menschen kann die Situation eskalieren, wie damals bei SARS.“
Das österreichische Außenministerium hat von nicht dringend notwendigen Reisen in die Provinz Hubei abgeraten. Derzeit befinden sich etwa 3000 Österreichinnen und Österreicher in China. Infizierte Personen sind laut Außenministerium derzeit aber nicht bekannt, berichtet Christoph Bendas.
Eine chinesische Flugbegleiterin, die vor wenigen Tagen aus Wuhan gekommen sein dürfte, wird in der Isolierstation des Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien beobachtet. In einigen Ländern Europas gibt es bestätigte Verdachtsfälle. In China steigt unterdessen die Zahl der Toten und Infizierten. Das Coronavirus ist eine Form der Vogelgrippe, sagt Norbert Vetter, Primarius an der Abteilung für Lungenkrankheiten am Otto-Wagner-Spital. „Normalerweise sind Tiere befallen. Bei Tieren kann man die Ausbreitung kontrollieren, bei Menschen kann die Situation eskalieren, wie damals bei SARS.“
Das österreichische Außenministerium hat von nicht dringend notwendigen Reisen in die Provinz Hubei abgeraten. Derzeit befinden sich etwa 3000 Österreichinnen und Österreicher in China. Infizierte Personen sind laut Außenministerium derzeit aber nicht bekannt, berichtet Christoph Bendas.
Brennpunkt Schule – Kulturkampf oder Miteinander?
26 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Österreich haben Migrationshintergrund. Der diese Woche veröffentlichte „Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Wertefragen und Kulturkonflikte“ soll eine Analyse und Lösungsansätze bieten – auch wenn die Autorin Susanne Wiesinger nach einem Wirbel um ihr neues Buch ihren Job als Ombudsfrau los ist. THEMA begibt sich in so genannte Brennpunkt-Schulen in Wien und in Graz.
Ohne Unterstützung von außen geht es nicht, sagen die betroffenen LehrerInnen. So bringen etwa die „Heldinnen“ und „Heroes“ in Graz muslimischen Schülerinnen und Schülern liberale Werte näher. In ganz Österreich gibt es SchulsozialarbeiterInnen, doch im EU-Vergleich viel zu wenige. Wo liegen die wirklichen Herausforderungen in den Neuen Mittelschulen und wo gibt es erste vielversprechende Ansätze? Sabina Riedl, Katharina Krutisch und Sonja Hochecker haben recherchiert.
26 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Österreich haben Migrationshintergrund. Der diese Woche veröffentlichte „Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Wertefragen und Kulturkonflikte“ soll eine Analyse und Lösungsansätze bieten – auch wenn die Autorin Susanne Wiesinger nach einem Wirbel um ihr neues Buch ihren Job als Ombudsfrau los ist. THEMA begibt sich in so genannte Brennpunkt-Schulen in Wien und in Graz.
Ohne Unterstützung von außen geht es nicht, sagen die betroffenen LehrerInnen. So bringen etwa die „Heldinnen“ und „Heroes“ in Graz muslimischen Schülerinnen und Schülern liberale Werte näher. In ganz Österreich gibt es SchulsozialarbeiterInnen, doch im EU-Vergleich viel zu wenige. Wo liegen die wirklichen Herausforderungen in den Neuen Mittelschulen und wo gibt es erste vielversprechende Ansätze? Sabina Riedl, Katharina Krutisch und Sonja Hochecker haben recherchiert.
Kinder in Not – Rumänien, am Rande Europas
„Es ist schwer, nicht bei meinen Eltern zu leben, aber hier haben wir eine Heizung und zu essen,“ sagt Alexandru Moldovan. Der 14-Jährige lebt in einem Caritas-Heim in Rumänien. 250.000 rumänische Kinder wachsen ohne Eltern auf.
Manche, weil sie vom Sozialamt vor der bitteren Armut oder der Gewalt in ihren Familien geschützt werden müssen, andere, weil beide Eltern im Ausland arbeiten. 30 Jahre nach der Wende und 13 Jahre nach dem EU-Beitritt hat Rumänien immer noch nicht den Anschluss an Europa gefunden, berichtet Markus Stachl.
„Es ist schwer, nicht bei meinen Eltern zu leben, aber hier haben wir eine Heizung und zu essen,“ sagt Alexandru Moldovan. Der 14-Jährige lebt in einem Caritas-Heim in Rumänien. 250.000 rumänische Kinder wachsen ohne Eltern auf.
Manche, weil sie vom Sozialamt vor der bitteren Armut oder der Gewalt in ihren Familien geschützt werden müssen, andere, weil beide Eltern im Ausland arbeiten. 30 Jahre nach der Wende und 13 Jahre nach dem EU-Beitritt hat Rumänien immer noch nicht den Anschluss an Europa gefunden, berichtet Markus Stachl.