zurück

Migration

Mediathek

Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.

Beiträge dieses Mediums

Migration (1-2)
Mitwirkende: Lahner, Sylvia [Gestaltung] , Firlinger, Beate [Gestaltung] , Zwerger, Ina [Gestaltung]
Datum: 1992.12.14 [Sendedatum] 1992.12.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Bildung ; Migration ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 9-11195
Inhalt: Wanderungen aus den Ländern des benachbarten Ostens - aber auch aus der Dritten Welt - haben zumeist ihre Ursachen in politscher Verfolgung oder fehlenden ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern. Dort, wo wirtschaftliche Ursachen nicht der unmittelbare Auslöser für Migration sind, sondern nationale oder religiöse Konflikte im Vordergrund stehen, werden diese durch ökonomische Fehlentwicklungen noch bedeutend verschärft. Strategien zur Stärkung und Unterstützung der Herkunftsländer, aber auch international praktikable Modelle einer Migrationspolitik müssen entwickelt werden. Hier sind Politik wie auch die Wissenschaft in gleichem Maße gefordert. Derzeit reagieren die westeuropäischen Staaten vor allem mit einer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik. Auch Österreich. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Immigranten soll nun verstärkt kontrolliert und gesteuert werden. Das rechtliche Instrumentarium wurde - nicht zuletzt in Hinblick auf einen EG- Beitritt - bereits geschaffen: das Asylgesetz, das neue Aufenthaltsgesetz und das Fremdengesetz, die nächstes Jahr in Kraft treten sollen. Wo bleibt der Rechtsschutz für Flüchtlinge, wo die Integration von Immigranten, fragen die Kritiker des Gesetzespaketes. Doch während die einen offene Grenzen fordern, berechnen anderer Einwanderungsquoten. In Theorie und Praxis dominiert nicht selten die Frage nach der "wirtschaftlichen Verwertbarkeit" die Diskussion um Aufnahmekapazitäten. Neue Denkansätze sind notwendig, damit Menschen auf der Flucht nicht zunehmend auf der Strecke bleiben. (orf)
Migration (3-4)
Mitwirkende: Lahner, Sylvia [Gestaltung] , Firlinger, Beate [Gestaltung] , Zwerger, Ina [Gestaltung]
Datum: 1992.12.16 [Sendedatum] 1992.12.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Bildung ; Migration ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: 9-11196
Inhalt: Wanderungen aus den Ländern des benachbarten Ostens - aber auch aus der Dritten Welt - haben zumeist ihre Ursachen in politscher Verfolgung oder fehlenden ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern. Dort, wo wirtschaftliche Ursachen nicht der unmittelbare Auslöser für Migration sind, sondern nationale oder religiöse Konflikte im Vordergrund stehen, werden diese durch ökonomische Fehlentwicklungen noch bedeutend verschärft. Strategien zur Stärkung und Unterstützung der Herkunftsländer, aber auch international praktikable Modelle einer Migrationspolitik müssen entwickelt werden. Hier sind Politik wie auch die Wissenschaft in gleichem Maße gefordert. Derzeit reagieren die westeuropäischen Staaten vor allem mit einer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik. Auch Österreich. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Immigranten soll nun verstärkt kontrolliert und gesteuert werden. Das rechtliche Instrumentarium wurde - nicht zuletzt in Hinblick auf einen EG- Beitritt - bereits geschaffen: das Asylgesetz, das neue Aufenthaltsgesetz und das Fremdengesetz, die nächstes Jahr in Kraft treten sollen. Wo bleibt der Rechtsschutz für Flüchtlinge, wo die Integration von Immigranten, fragen die Kritiker des Gesetzespaketes. Doch während die einen offene Grenzen fordern, berechnen anderer Einwanderungsquoten. In Theorie und Praxis dominiert nicht selten die Frage nach der "wirtschaftlichen Verwertbarkeit" die Diskussion um Aufnahmekapazitäten. Neue Denkansätze sind notwendig, damit Menschen auf der Flucht nicht zunehmend auf der Strecke bleiben. (orf)
Migration
3. und 4. Teil
Mitwirkende: Lahner, Sylvia [Gestaltung] , Firlinger, Beate [Gestaltung] , Zwerger, Ina [Gestaltung]
Datum: 1992.12.16 [Sendedatum] 1992.12.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Bildung ; Migration ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Typ: audio
Signatur: 6-27164_b, 6-27164_a
Inhalt: Wanderungen aus den Ländern des benachbarten Ostens - aber auch aus der Dritten Welt - haben zumeist ihre Ursachen in politscher Verfolgung oder fehlenden ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern. Dort, wo wirtschaftliche Ursachen nicht der unmittelbare Auslöser für Migration sind, sondern nationale oder religiöse Konflikte im Vordergrund stehen, werden diese durch ökonomische Fehlentwicklungen noch bedeutend verschärft. Strategien zur Stärkung und Unterstützung der Herkunftsländer, aber auch international praktikable Modelle einer Migrationspolitik müssen entwickelt werden. Hier sind Politik wie auch die Wissenschaft in gleichem Maße gefordert. Derzeit reagieren die westeuropäischen Staaten vor allem mit einer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik. Auch Österreich. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Immigranten soll nun verstärkt kontrolliert und gesteuert werden. Das rechtliche Instrumentarium wurde - nicht zuletzt in Hinblick auf einen EG- Beitritt - bereits geschaffen: das Asylgesetz, das neue Aufenthaltsgesetz und das Fremdengesetz, die nächstes Jahr in Kraft treten sollen. Wo bleibt der Rechtsschutz für Flüchtlinge, wo die Integration von Immigranten, fragen die Kritiker des Gesetzespaketes. Doch während die einen offene Grenzen fordern, berechnen anderer Einwanderungsquoten. In Theorie und Praxis dominiert nicht selten die Frage nach der "wirtschaftlichen Verwertbarkeit" die Diskussion um Aufnahmekapazitäten. Neue Denkansätze sind notwendig, damit Menschen auf der Flucht nicht zunehmend auf der Strecke bleiben. (orf)
Migration
1. und 2. Teil
Mitwirkende: Lahner, Sylvia [Gestaltung] , Firlinger, Beate [Gestaltung] , Zwerger, Ina [Gestaltung]
Datum: 1992.12.14 [Sendedatum] 1992.12.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Bildung ; Migration ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Typ: audio
Signatur: 6-27163_b, 6-27163_a
Inhalt: Wanderungen aus den Ländern des benachbarten Ostens - aber auch aus der Dritten Welt - haben zumeist ihre Ursachen in politscher Verfolgung oder fehlenden ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern. Dort, wo wirtschaftliche Ursachen nicht der unmittelbare Auslöser für Migration sind, sondern nationale oder religiöse Konflikte im Vordergrund stehen, werden diese durch ökonomische Fehlentwicklungen noch bedeutend verschärft. Strategien zur Stärkung und Unterstützung der Herkunftsländer, aber auch international praktikable Modelle einer Migrationspolitik müssen entwickelt werden. Hier sind Politik wie auch die Wissenschaft in gleichem Maße gefordert. Derzeit reagieren die westeuropäischen Staaten vor allem mit einer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik. Auch Österreich. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Immigranten soll nun verstärkt kontrolliert und gesteuert werden. Das rechtliche Instrumentarium wurde - nicht zuletzt in Hinblick auf einen EG- Beitritt - bereits geschaffen: das Asylgesetz, das neue Aufenthaltsgesetz und das Fremdengesetz, die nächstes Jahr in Kraft treten sollen. Wo bleibt der Rechtsschutz für Flüchtlinge, wo die Integration von Immigranten, fragen die Kritiker des Gesetzespaketes. Doch während die einen offene Grenzen fordern, berechnen anderer Einwanderungsquoten. In Theorie und Praxis dominiert nicht selten die Frage nach der "wirtschaftlichen Verwertbarkeit" die Diskussion um Aufnahmekapazitäten. Neue Denkansätze sind notwendig, damit Menschen auf der Flucht nicht zunehmend auf der Strecke bleiben. (orf)

Katalogzettel

Titel Migration
Urheber/innen und Mitwirkende SHB [Produzent]
Schlagworte Bildung ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio

Information

Download


Metadaten
Mediathek Logo