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Migration

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Migration

Katalogzettel

Titel Migration
Titelzusatz 1. und 2. Teil
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Lahner, Sylvia [Gestaltung]
Firlinger, Beate [Gestaltung]
Zwerger, Ina [Gestaltung]
SHB [Produzent]
Datum 1992.12.14 [Sendedatum]
1992.12.15 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Migration ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
KKA [Kompaktkassette]
Nummern 60929/1-2 [Bestellnummer]
Sprache Deutsch
Signatur 6-27163_b, 6-27163_a
Gesamtwerk/Reihe Migration

Information

Inhalt

Wanderungen aus den Ländern des benachbarten Ostens - aber auch aus der Dritten Welt - haben zumeist ihre Ursachen in politscher Verfolgung oder fehlenden ökonomischen Entfaltungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern. Dort, wo wirtschaftliche Ursachen nicht der unmittelbare Auslöser für Migration sind, sondern nationale oder religiöse Konflikte im Vordergrund stehen, werden diese durch ökonomische Fehlentwicklungen noch bedeutend verschärft. Strategien zur Stärkung und Unterstützung der Herkunftsländer, aber auch international praktikable Modelle einer Migrationspolitik müssen entwickelt werden. Hier sind Politik wie auch die Wissenschaft in gleichem Maße gefordert. Derzeit reagieren die westeuropäischen Staaten vor allem mit einer restriktiven Asyl- und Einwanderungspolitik. Auch Österreich. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Immigranten soll nun verstärkt kontrolliert und gesteuert werden. Das rechtliche Instrumentarium wurde - nicht zuletzt in Hinblick auf einen EG- Beitritt - bereits geschaffen: das Asylgesetz, das neue Aufenthaltsgesetz und das Fremdengesetz, die nächstes Jahr in Kraft treten sollen. Wo bleibt der Rechtsschutz für Flüchtlinge, wo die Integration von Immigranten, fragen die Kritiker des Gesetzespaketes. Doch während die einen offene Grenzen fordern, berechnen anderer Einwanderungsquoten. In Theorie und Praxis dominiert nicht selten die Frage nach der "wirtschaftlichen Verwertbarkeit" die Diskussion um Aufnahmekapazitäten. Neue Denkansätze sind notwendig, damit Menschen auf der Flucht nicht zunehmend auf der Strecke bleiben. (orf)

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