Am Schauplatz [2020.04.30]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2020.04.30] |
| Titelzusatz |
Keine Ernte ohne Helfer |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2020.04.30 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-18016 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Sie heißen Mischa, Sergej und Nina. Ohne aufzufallen arbeiten sie und tausende andere ErntehelferInnen aus der Ukraine, Rumänien oder Bosnien Jahr für Jahr auf Österreichs Feldern. Zu einem Stundenlohn von knapp zehn Euro. Wegen der Coronakrise können die meisten heuer nicht einreisen. Die Bauern schlagen Alarm: Mit ihren HelferInnen aus dem Ausland steht oder fällt die Ernte. „Wenn meine hundert PflückerInnen aus der Ukraine nicht kommen können, gibt es viel weniger Erdbeeren im Geschäft“, klagt ein Landwirt aus Oberösterreich.
In der Not sollen jetzt arbeitslose Österreicher aushelfen und Erdbeeren pflücken, Spargel stechen oder Radieschen ernten.
Und das zum selben Stundenlohn wie die Arbeiter aus dem Ausland. Tausende meldeten sich bei der Internetplattform „die Lebensmittelhelfer.at“. Einigen Landwirten ist damit geholfen, für die meisten Betriebe bleibt das Problem ungelöst.
Frau Ackerl ist eine von tausenden ÖsterreicherInnen die sich bei der Plattform „die Lebensmittelhelfer“ gemeldet haben. Sie arbeitet auf einem Spargelfeld in der Steiermark.
Ein Bauer aus Niederösterreich erzählt im Schauplatz-Interview von vielen Freiwilligen, die bald einmal das Handtuch geworfen haben:
„Die Leute haben nach einer Stunde gesagt, es sei ihnen zu anstrengend und zu schlecht bezahlt und sind wieder heimgefahren“.
Erntehelfer aus Bosnien pflegen ein Kohlrabifeld in der Nähe von Wien. Sie konnten noch vor der Corona-Krise nach Österreich einreisen.
„Am Schauplatz“- Reporterin Beate Haselmayer befragt Bauern in ganz Österreich, warum sie von ErntehelferInnen aus dem Ausland abhängig sind.
Die Antwort ist immer dieselbe. Der massive Preisdruck im Lebensmittelhandel sorge für enormen Druck billig und effizient zu produzieren. Das sei nur mit ausländischen Helfern möglich.
In der Not sollen jetzt arbeitslose Österreicher aushelfen und Erdbeeren pflücken, Spargel stechen oder Radieschen ernten.
Und das zum selben Stundenlohn wie die Arbeiter aus dem Ausland. Tausende meldeten sich bei der Internetplattform „die Lebensmittelhelfer.at“. Einigen Landwirten ist damit geholfen, für die meisten Betriebe bleibt das Problem ungelöst.
Frau Ackerl ist eine von tausenden ÖsterreicherInnen die sich bei der Plattform „die Lebensmittelhelfer“ gemeldet haben. Sie arbeitet auf einem Spargelfeld in der Steiermark.
Ein Bauer aus Niederösterreich erzählt im Schauplatz-Interview von vielen Freiwilligen, die bald einmal das Handtuch geworfen haben:
„Die Leute haben nach einer Stunde gesagt, es sei ihnen zu anstrengend und zu schlecht bezahlt und sind wieder heimgefahren“.
Erntehelfer aus Bosnien pflegen ein Kohlrabifeld in der Nähe von Wien. Sie konnten noch vor der Corona-Krise nach Österreich einreisen.
„Am Schauplatz“- Reporterin Beate Haselmayer befragt Bauern in ganz Österreich, warum sie von ErntehelferInnen aus dem Ausland abhängig sind.
Die Antwort ist immer dieselbe. Der massive Preisdruck im Lebensmittelhandel sorge für enormen Druck billig und effizient zu produzieren. Das sei nur mit ausländischen Helfern möglich.