"Lasst mich den Löwen auch Spielen": Otto Schenk
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks "Lasst mich den Löwen auch Spielen" - Otto Schenk
Katalogzettel
| Titel | "Lasst mich den Löwen auch Spielen": Otto Schenk |
| Titelzusatz |
3. Teil |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gabriel, Erich [Gestaltung]
Schenk, Otto [Interviewte/r] [GND ] SHB [Produzent] |
| Datum |
1990.06.13 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] KKA [Kompaktkassette] |
| Nummern |
60654/3 [Bestellnummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 6-26709_a |
| Gesamtwerk/Reihe | "Lasst mich den Löwen auch Spielen" - Otto Schenk |
Information
Inhalt
Mit dem "Zettel" in der "Sommernachtstraum-Inszenierung" von Helene Thimig begann vor 40 Jahren die Karriere von Otto Schenk. Das war noch im Reinhardt-Seminar und er hatte mit dieser Rolle so großen Erfolg, daß er zu einem, zumindest kleinen Stadtgespräch wurde. Sein Repertoire reichte damals schon vom umwerfend präzise dargestellten Schimpansen bis zum Faust. Und die Hilferufe der Seminaristen: "Otti zeigs uns!", provozierten dann die ersten Regietaten. Seither hat er den Zettel'schen "Theaterurschrei" in die Wirklichkeit umgesetzt und jeden nur irgendwie erreichbaren "Löwen" gespielt, inszeniert, gesungen, getanzt und gelesen. In drei Sendungen zu seinem 60. Geburtstag wird im Gespräch mit Otto Schenk dieser weite künstlerische Weg nachgezeichnet. Begonnen hat Schenk als Schauspieler zunächst am Volkstheater, Theater am Parkring und im Theater in der Josefstadt. Die erste Schauspiel-Inszenierung fand in einem Kellertheater statt und der Start zu seinen Opernarbeiten war Salzburg. Schenk erzählt auch von seinen Regie-Reisen in die Bundesrepublik Deutschland, die Schweiz, Italien und die USA und am Ende der Serie steht die Geschichte vom Theaterdirektor, der nie Theaterdirektor werden wollte. Aber diesen "Löwen" mußte Schenk doch auch noch spielen. (orf)