Am Schauplatz [2020.09.03]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2020.09.03] |
| Titelzusatz |
Kampf um den See |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Resetarits, Peter [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.09.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-19146 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Immobilien an österreichischen Seen sind beliebter denn je. Vor allem an den prestigeträchtigsten Gewässern, dem Wörthersee und dem Attersee, gehören die ersten Reihen längst betuchten Millionären aus aller Welt. Freie Seezugänge für die Öffentlichkeit sind kaum noch vorhanden.
Eines der vielen neuen Bauprojekte um den Wörthersee. Um an der ersten Reihe Fußfrei zu residieren, muss man tief in die Tasche greifen. Mehr als 90% des Sees sind in privater Hand.
Gebaut wird mittlerweile aber auch in der zweiten und der dritten Reihe. Quadratmeterpreise bis zu 20.000 Euro sind keine Seltenheit.
Die schönsten Plätze des Landes sind zu Spekulationsobjekten geworden. Viele dieser Appartements sind nur wenige Wochen im Jahr bewohnt.
Bürgerinitiativen rund um den Wörthersee kritisieren die rasante Verbauung. Hier in Auen musste eine alte Wörtherseevilla einem großen Wohnprojekt weichen.
Sobald die Hauptsaison vorbei ist, werden die Orte zu Geisterdörfern. Mittlerweile bleiben auch kleine, unbekannte Seen von diesem Bauboom nicht verschont.
Als am steirischen Pibersteinsee bekannt wurde, dass ein Investor 140 Wohnungen errichten will, hat sich eine Bürgerinitiative gegründet. Mit Unterschriften wollte man das Bauvorhaben verhindern. Der Besitzer hat daraufhin den See für die Bevölkerung komplett gesperrt.
Pibersteinsee in Köflach in der Steiermark. Ein Investor will hier 140 Wohnungen errichten. Sehr zum Unmut der Bevölkerung.
Rund um den Wörthersee und den Attersee wächst ebenfalls der Widerstand. Die Politik, so die Kritik der Bürgerinitiativen, müsse den Ausverkauf rund um die heimischen Seen mit strengeren Gesetzen stoppen.
Am Schauplatz-Reporterin Nora Zoglauer war in den vergangenen Wochen quer durch Österreich unterwegs und hat mit aufgebrachten Bürgern, aber auch mit Investoren gesprochen.
Eines der vielen neuen Bauprojekte um den Wörthersee. Um an der ersten Reihe Fußfrei zu residieren, muss man tief in die Tasche greifen. Mehr als 90% des Sees sind in privater Hand.
Gebaut wird mittlerweile aber auch in der zweiten und der dritten Reihe. Quadratmeterpreise bis zu 20.000 Euro sind keine Seltenheit.
Die schönsten Plätze des Landes sind zu Spekulationsobjekten geworden. Viele dieser Appartements sind nur wenige Wochen im Jahr bewohnt.
Bürgerinitiativen rund um den Wörthersee kritisieren die rasante Verbauung. Hier in Auen musste eine alte Wörtherseevilla einem großen Wohnprojekt weichen.
Sobald die Hauptsaison vorbei ist, werden die Orte zu Geisterdörfern. Mittlerweile bleiben auch kleine, unbekannte Seen von diesem Bauboom nicht verschont.
Als am steirischen Pibersteinsee bekannt wurde, dass ein Investor 140 Wohnungen errichten will, hat sich eine Bürgerinitiative gegründet. Mit Unterschriften wollte man das Bauvorhaben verhindern. Der Besitzer hat daraufhin den See für die Bevölkerung komplett gesperrt.
Pibersteinsee in Köflach in der Steiermark. Ein Investor will hier 140 Wohnungen errichten. Sehr zum Unmut der Bevölkerung.
Rund um den Wörthersee und den Attersee wächst ebenfalls der Widerstand. Die Politik, so die Kritik der Bürgerinitiativen, müsse den Ausverkauf rund um die heimischen Seen mit strengeren Gesetzen stoppen.
Am Schauplatz-Reporterin Nora Zoglauer war in den vergangenen Wochen quer durch Österreich unterwegs und hat mit aufgebrachten Bürgern, aber auch mit Investoren gesprochen.