Am Schauplatz [2020.09.17]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2020.09.17] |
| Titelzusatz |
Im Land der Dürre |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Resetarits, Peter [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.09.17 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-19369 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Eine Reportage über den Osten Österreichs und seine drohende Verwüstung.
Mit Wasser verhält es sich so wie mit Geld. Reichtum ist ungleichmäßig verteilt. Dies ist nicht nur ein globales, sondern auch ein heimisches Phänomen. Der Osten Österreichs leidet seit den 2000er-Jahren unter deutlichen Niederschlagsdefiziten, ein Effekt des rasanten Klimawandels. Dass manchen Regionen aber auch sprichwörtlich die „Verwüstung“ droht, ist aber auch Fehlern der Vergangenheit geschuldet.
„Der Kampf ums Wasser hat längst begonnen, nicht nur im Nahen Osten, sondern auch bei uns“, sagt Johannes Ehrenfeldner, Direktor des Nationalparks Neusiedlersee, zum Reporter Alfred Schwarzenberger.
Die Lange Lacke ist das vierte Jahr hintereinander ausgetrocknet. Vom Vogelparadies ist nichts mehr zu bemerken.
Dies ist nicht nur dem Klimawandel, geringeren Niederschlägen und gleichzeitig gestiegenen Temperaturen zuzuschreiben, sondern auch dem mutwilligen Eingriff der Menschen in den Wasserhaushalt.
Hunderte Kilometer von Kanälen durchziehen den Seewinkel, sie leiten Regen- und Grundwasser in die Donau ab.
Dadurch werden Äcker und Siedlungsflächen geschützt, gleichzeitig zerstört diese Politik das Naturparadies. Um es wiederum zu schützen, plant das Land Burgenland Wasser in den Grundwasser-Körper des Seewinkels zu pumpen. Aus genau jenem Donau-Altarm in den das „natürliche“ Wasser der Langen Lacke geleitet wird.
Für seine Reportage „Im Land der Dürre“ reist Alfred Schwarzenberger von der Südoststeiermark über das Burgenland und das Marchfeld ins Waldviertel, um zu zeigen, mit welcher Vehemenz versucht wird, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen.
Mit Wasser verhält es sich so wie mit Geld. Reichtum ist ungleichmäßig verteilt. Dies ist nicht nur ein globales, sondern auch ein heimisches Phänomen. Der Osten Österreichs leidet seit den 2000er-Jahren unter deutlichen Niederschlagsdefiziten, ein Effekt des rasanten Klimawandels. Dass manchen Regionen aber auch sprichwörtlich die „Verwüstung“ droht, ist aber auch Fehlern der Vergangenheit geschuldet.
„Der Kampf ums Wasser hat längst begonnen, nicht nur im Nahen Osten, sondern auch bei uns“, sagt Johannes Ehrenfeldner, Direktor des Nationalparks Neusiedlersee, zum Reporter Alfred Schwarzenberger.
Die Lange Lacke ist das vierte Jahr hintereinander ausgetrocknet. Vom Vogelparadies ist nichts mehr zu bemerken.
Dies ist nicht nur dem Klimawandel, geringeren Niederschlägen und gleichzeitig gestiegenen Temperaturen zuzuschreiben, sondern auch dem mutwilligen Eingriff der Menschen in den Wasserhaushalt.
Hunderte Kilometer von Kanälen durchziehen den Seewinkel, sie leiten Regen- und Grundwasser in die Donau ab.
Dadurch werden Äcker und Siedlungsflächen geschützt, gleichzeitig zerstört diese Politik das Naturparadies. Um es wiederum zu schützen, plant das Land Burgenland Wasser in den Grundwasser-Körper des Seewinkels zu pumpen. Aus genau jenem Donau-Altarm in den das „natürliche“ Wasser der Langen Lacke geleitet wird.
Für seine Reportage „Im Land der Dürre“ reist Alfred Schwarzenberger von der Südoststeiermark über das Burgenland und das Marchfeld ins Waldviertel, um zu zeigen, mit welcher Vehemenz versucht wird, die Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen.