Kein Gott überlebt das Lächeln des Verstandes [Teil 4]
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Katalogzettel
| Titel | Kein Gott überlebt das Lächeln des Verstandes [Teil 4] |
| Titelzusatz |
Kleine Kulturgeschichte des Skepsis |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Koch, Alfred [Gestaltung]
[GND
]
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| Datum |
1998.10.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Philosophie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-28083 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Euphorie feindlich und auf den Zweifel fixiert, ist die Skepsis von Anfang an ein Lebensgefühl und eine Haltung, die davon ausgeht, dass nichts gewiss ist. Eine Philosophie der Zurückhaltung, die mit Überzeugung von keiner Wahrheit überzeugt ist. Als Urvater der Skepsis gilt Homer, weil er sich, wie schon den antiken Gelehrten auffiel, zu ein und derselben Sache einmal so und dann wieder ganz anders vernehmen ließ. „Jedem Argument steht ein gleichwertiges gegenüber, die Seelenruhe folgt der Zurückhaltung aller Dinge, die letzten Wahrheiten sind unergründbar" - das sind die Kernsätze eines Denkens, das ohne Blendwerk und Talmiglanz gegen Ideologien und Überzeugungstäter seit der Antike mobilmacht. Von Pyrrhon von Elis über Montaigne, David Hume bis zu Cioran und Wittgenstein.