Zwischen Frustration und Hoffnung [Teil 1]
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Katalogzettel
| Titel | Zwischen Frustration und Hoffnung [Teil 1] |
| Titelzusatz |
50 Jahre Menschenrechtserklärung |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Brandner, Judith [Gestaltung]
[GND
]
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| Datum |
1998.12.07 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Menschenrechte ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-28122 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Jeder Mensch verfügt von Geburt an über die gleichen unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten. Vor 50 Jahren, am 10.Dezember 1948, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen ein historisches Dokument, das diesen Grundsatz festlegt: die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Verwirklicht wurde sie bis heute nur in Ansätzen, immer noch orientieren sich viele Regierungen mehr an politischen und wirtschaftlichen Interessen als an der Einhaltung der Menschenrechte. „Wenn wir über die Menschenrechte diskutieren kommt es mir so vor, als würden wir über Import-Export Fragen diskutieren, oder über die Bananenquoten der EU", beklagt Erick de Mul vom UN Development Programme. Doch 50 Jahre nach der Unterzeichnung der Allgemeinen Menschenrechtsdeklaration gibt es auch manchen Hoffnungsschimmer. Im Juli einigten sich die Regierungen auf die Statuten zur Schaffung eines Internationalen Strafgerichtshofs, um durch einen unabhängigen Strafverfolger, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Völkermord ahnden zu können.