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Zwischen Mao und Monopoly [Teil 3]

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Titel Zwischen Mao und Monopoly [Teil 3]
Titelzusatz 50 Jahre Volksrepublik China
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Opletal, Helmut [Gestaltung] [GND ]
Dumreicher, Heidi [Gestaltung] [GND ]
Jessa, Mirjam [Gestaltung] [GND ]
Datum 1999.09.29 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Sprache Deutsch
Signatur 9-28145
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Am 1. Oktober 1949 rief Revolutionsführer Mao Zedong in Peking der "Volksrepublik China" aus. Die ersten Jahre nach dem Sieg der Kommunisten standen noch im Zeichen enger Verbundenheit mit der Sowjetunion, doch Maos Revolution hatte sich von Anfang an auf die Bauern gestürzt, nicht auf das (in China kaum vorhanden) Industrieproletariat. Eine noch radikalere Umgestaltung der Gesellschaft in der "Kulturrevolution" der 60er Jahre erwies sich aber als Sackgasse. Maos Fundamentalismus hatte Millionen Tote gefordert und die Straflager mit Intellektuellen und Kritikern gefüllt. Nachfolger Deng Xiaoping leitet ein den 70er Jahren eine Wende ein: Öffnung zum Ausland, Marktwirtschaft, mehr individuelle Freiheit. Ein wirtschaftlicher Aufschwung, wie ihn kein anderes Land in den letzten 25 Jahren geschafft hat, macht China heute zu einer Weltmacht des 21. Jahrhunderts lässt aber die Frage nach notwendigen politischen Reformen offen. Im ersten Teil zeichnet Helmut Opletal anhand von Tondokumenten und Originalaufnahmen die Geschichte der chinesischen Volksrepublik von 1949 bis heute nach. Im zweiten Teil sprechen österreichische und deutsche Chinaexperten über Auslöser, Hintergründe und die internationale Bedeutung der Entwicklung Chinas in den letzten 50 Jahren. Im dritten Teil berichtete Heidi Dumreicher über den Alltag im heutigen China und im vierten Teil skizziert Mirjam Jessa das Aufeinanderprallen von klassischem Erbe und versuchter Moderne, und das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft in der chinesischen Literatur.

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