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Rote Riesen, weiße Zwerge, schwarze Löcher [Teil 2]

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Titel Rote Riesen, weiße Zwerge, schwarze Löcher [Teil 2]
Titelzusatz Das Leben der Sterne
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Schlögl, Reinhard [Gestaltung] [GND ]
Datum 2001.07.10 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Astronomie ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Sprache Deutsch
Signatur 9-28209
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Seit 15 Milliarden Jahren gibt es Sterne. Diese selbstleuchtenden Himmelskörper von der Bauart unserer Sonne, die schon bald nach dem Urknall entstanden sind, sind mit Lebewesen zu vergleichen. Sie werden geboren, leben eine Zeit lang und sterben schließlich nach einigen Millionen oder Milliarden von Jahren. Sterne entstehen aus sich zusammenbrauenden, sich fortwährend verdichtenden, Gas- und Staubwolken. Solange sie leben, leuchten sie auf Grund von Kernfusionsprozessen. Ihr Erlöschen, der Sternentod, ist von gewaltigen Explosionen begleitet, bei der die Elemente wiederum ins Weltall hinausgeschleudert werden. Zurückbleiben so bizarre Himmelskörper wie etwa Neutronensterne oder Schwarze Löcher. Obwohl viele Prozesse im Universum von der Wissenschaft schon recht gut verstanden werden, ist einiges noch völlig unklar. So wissen wir zum Beispiel nicht einmal ansatzweise, wo 90% des Kosmos geblieben sind. Denn sichtbar und der Messung zugänglich sind erstaunlicherweise kaum 10% des Universums. Der Löwenanteil, der aber auf Grund unzähliger Berechnungen und Messungen irgendwo vorhanden sein muss und von den Astrophysikern "Dunkle Materie" genannt wurde, ist heute nur ein großes Fragezeichen. Keiner weiß, wo diese Masse steckt und woraus sie besteht. Da jeder von uns letztlich aus Sternenstaub besteht, werfen derartige Fragen kosmischer Dimension auch ein Licht auf den Menschen und schlussendlich auf die ihn aufbauende Welt der Elementarteilchen.

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