Am Schauplatz [2020.11.26]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2020.11.26] |
| Titelzusatz |
Die Risikogruppe |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Resetarits, Peter [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.11.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-21292 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
[Senderinformation] „Mein Vater ist an Corona gestorben, ohne Corona zu haben!“, erzählt der oberösterreichische Sänger Kurt Kuttler und ist empört.
Der Welser konnte in den letzten Lebenswochen seinen Vater nicht mehr besuchen. „Freiheitsentzug“, nennt Kuttler das Vorgehen des Pflegeheimes und ist auch Monate danach kaum zu beruhigen.
Auch das Leben der Wiener Pensionistin Irmgard Schreyvogel wurde durch das Virus auf den Kopf gestellt.
„Es ist ein Drama“, sagt die Wienerin, während Sie gerade in einem Spital eine Chemotherapie erhält – sechs Monate später als ursprünglich geplant. Aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 ist sie nicht ins Spital gegangen.
Seit März 2020 hat die Pandemie vor allem das Leben älterer Menschen in Österreich dramatisch verändert. Die Auswirkungen sind vielfältig.
Einsamkeit, Angst und Verunsicherung waren nur einige der Folgen, die bis heute andauern. „Wir müssen aufpassen, dass wir durch diese Pandemie nicht in eine Altersdiskriminierung kommen!“, meint Thomas Wochele, ärztlicher Leiter der Caritas Wien.
Die aktuelle zweite Welle verschärft die Situation weiter.
Der Welser konnte in den letzten Lebenswochen seinen Vater nicht mehr besuchen. „Freiheitsentzug“, nennt Kuttler das Vorgehen des Pflegeheimes und ist auch Monate danach kaum zu beruhigen.
Auch das Leben der Wiener Pensionistin Irmgard Schreyvogel wurde durch das Virus auf den Kopf gestellt.
„Es ist ein Drama“, sagt die Wienerin, während Sie gerade in einem Spital eine Chemotherapie erhält – sechs Monate später als ursprünglich geplant. Aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 ist sie nicht ins Spital gegangen.
Seit März 2020 hat die Pandemie vor allem das Leben älterer Menschen in Österreich dramatisch verändert. Die Auswirkungen sind vielfältig.
Einsamkeit, Angst und Verunsicherung waren nur einige der Folgen, die bis heute andauern. „Wir müssen aufpassen, dass wir durch diese Pandemie nicht in eine Altersdiskriminierung kommen!“, meint Thomas Wochele, ärztlicher Leiter der Caritas Wien.
Die aktuelle zweite Welle verschärft die Situation weiter.