Soziale Arbeit [Teil 4]
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| Titel | Soziale Arbeit [Teil 4] |
| Titelzusatz |
Perspktiven einer Profession |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Firlinger, Beate [Gestaltung]
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| Datum |
2000.09.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-28317 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Frauenprojekte zittern um's Überleben, Beratungsstellen sind in Geldnot, Zivildiener protestieren - zahlreiche Organisationen, die sich im Sozialbereich engagieren, sehen aufgrund von Sparmaßnahmen ihre Arbeit gefährdet. Gleichzeitig steht in der Öffentlichkeit die Finanzierbarkeit des Sozialstaats verstärkt zur Debatte. Angesichts der aktuellen Entwicklungen stellt sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Stellenwert, der heute der professionellen Hilfe für Menschen in Notlagen eingeräumt wird. Denn die Sozialarbeit ist wie kaum eine andere Profession von öffentlichen Geldern abhängig. In welcher Form soziale Unterstützung erfolgen soll, wird in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen festgelegt. War einst Mildtätigkeit angesagt und der Fürsorge-Gedanke vorherrschend, so fühlen sich heute die Sozialarbeiter neuen ethischen Codes und der Umsetzung der Menschenrechte verpflichtet. In der Praxis wird ihr Engagement jedoch häufig von einer vorurteilsbeladenen Realität und den Mühlen der Bürokratie behindert. Zwischen Idealismus und Management kämpft die Sozialarbeit um ihr professionelles Image und die Anerkennung als selbständige Disziplin. Neue Qualifikationen wie "Sozial-Management" und kundenorientiertes Design sozialer Angebote sind das Gebot der Stunde, meinen ExpertInnen.