Irisches Tagebuch [Teil 2]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Irisches Tagebuch [Teil 2] |
| Titelzusatz |
Begegnung mit der grünen Insel |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Burkert, Ursula [Gestaltung]
|
| Datum |
1996.10.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-28319 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
"Man braucht in Irland nur eine alte Bäuerin nach dem Weg, nach dem nächsten Hotel fragen; wenn sie den Mund öffnet, spricht sie Poesie". Diese bewunderten Worte stammen von Heinrich Böll, der mit seinem irischen Tagebuch der grünen Insel ein literarisches Denkmal setzte. Und tatsächlich dürfte das literarische Potential dieses Landes ein gewaltiges sein, denn laut Statistik lesen nicht nur 15% der Iren Gedichte, 17% geben an, Gedichte selbst zu schreiben. Irland ist jenes Land, das tausende seiner Kinder in die Welt schicken musste, weil die Insel zu wenig abwarf, um alle zu ernähren. So haben sich im Laufe der Zeit in allen Teilen der Welt Iren angesiedelt und in den verschiedensten Bereichen Karriere gemacht. Seit mehr als 20 Jahren allerdings hat eine merkwürdige Umkehrbewegung eingesetzt und hunderte Mitteleuropäer, besonders Deutsche, suchen in Ruhe und Abgeschiedenheit der grünen Insel eine neue, alte Lebensqualität. Sie haben zumeist ihre erlernten Berufe an den Nagel gehängt und leben heute als Pferde- oder Schafzüchter, Autoren oder ganz einfach als Lebenskünstler in Irland.