Der Teufel stahl den Beat. Zur Geschichte und Interpretation von Gospel Song & Spiritual (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Der Teufel stahl den Beat. Zur Geschichte und Interpretation von Gospel Song & Spiritual (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.07.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; U-Musik ; Musikwissenschaft ; Vokalmusik - Gospel, Spiritual ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80003/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-27753 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Jessye Norman, Whitney Houston, Ray Charles ... Die Liste der Berühmtheiten, die ihre Karriere daheim im Kirchen-Gospel-Chor begonnen haben, ist lang. Und, gewissermaßen am anderen Ende der Bekanntheitsskala, gibt es wohl keinen Chor zwischen Floridsdorf und Singapur, der nicht "Down by the Riverside" oder "Swing Low, Sweet Chariot" oder ein anderes derartiges Stück im Repertoire hätte. Da stellt sich schon die Frage nach der Authentizität: können, ja dürfen weiße Menschen diese Lieder singen? Und wenn ja, wie? Warum die Lieder, land auf, land ab, teilweise in skurrilen Übersetzungen gesungen werden, ist leicht erkenntlich: sie erzeugen unmittelbar eine intensive Athmosphäre. So vermittelte beispielsweise sogar der Auftritt der vier alten Herren vom Golden Gate Quartett im Musikantenstadel auf einmal eine berührende Stimmung in der keimfreien volkstümlichen Athmospähre. Amerikanische und österreichische Interpreten erzählen von ihrer Begeisterung für Gospel Song und Spiritual.