Fade Out, Coda & Co. Über die vielfältigen Möglichkeiten, ein Stück zu Ende zu bringen (4)
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Katalogzettel
| Titel | Fade Out, Coda & Co. Über die vielfältigen Möglichkeiten, ein Stück zu Ende zu bringen (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hosp, Albert [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.07.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musik ; U-Musik ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80032/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-27808 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Formlosigkeit - das ist vielleicht der schlimmste Vorwurf, den man einem Musikstück machen kann. Zur wohl gewahrten Form gehört ein guter Anfang, und vielleicht noch mehr ein gelungener Schluß. Ob das nun eine strenge Fuge ist, eine klassische Sonate, ein Opernfinale, eine Jazz-Improvisation oder ein Pop Song. Letzterer ist der vielleicht strengsten Form von allen Stilen unterworfen: ein Popsong hat etwa 3 Minuten lang zu sein, und die Frage ist nur noch: hört er wirklich auf, oder blendet er aus? In früheren Zeiten hatte man es da noch leichter, da war der Schluß einer Oper mehr oder weniger zwingend vorgeschrieben. Eine Hinwendung an den Monarchen. Der Monarch heute ist das Publikum. Wie bringt man es zum Applaus, wenn ein Stück vorbei ist? Zu diesen und anderen Fragen nehmen Komponisten und Interpreten Stellung. Aller Aufhören ist schwer, oder?