Keine Zeit für die Kindheit. "Anton Reiser": Renaissance eines Antibildungsromans aus dem 18. Jhdt (2)
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Katalogzettel
| Titel | Keine Zeit für die Kindheit. "Anton Reiser": Renaissance eines Antibildungsromans aus dem 18. Jhdt (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Patsch, Sylvia [Gestaltung]
[GND
]
Wieckenberg, Ernst-Peter [GND ] Meinecke, Thomas [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.01.07 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Literatur ; Germanistik und Literaturwissenschaften ; Prosa ; Radiosendung-Sendematerial |
|
18. Jahrhundert
|
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| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80077/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-27892 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Von 1785 bis 1790 veröffentlichte Karl Philipp Moritz seinen autobiographischen Roman "Anton Reiser". Im Mittelpunkt steht ein gedemütigtes, in seinem Selbstwertgefühl schwer geschädigtes Kind. Was kann aus so jemandem werden, dem die Eltern und Lehrer ununterbrochen einreden, er sei ein Nichts, ein Versager, ein Tunichtgut. Dieser böse Antibildungsroman ist jetzt, nach langer Zeit wieder zugänglich; herausgegeben hat in der deutsche Germanist Peter Wieckenberg. Eine Generation trennt Wieckenberg von dem jungen deutschen Autor Thomas Meinecke. Meinecke hat sich mit "Anton Reiser" schöpferisch auseinandergesetzt: ein altes Meisterwerk im Spiegel heutigen Denkens.