Frauentöne - wie weiblich ist die Musik? (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Frauentöne - wie weiblich ist die Musik? (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jessa, Mirjam [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.01.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Musik ; E-Musik ; Frauen ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80086/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-27913 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Oder ist die Musik gar männlich? Die Musikgeschichte betrachtet, möchte man es fast meinen. Auch in der Gegenwart hat sich die Situation der Frau im Musikleben nicht maßgeblich verbessert. Die Beteiligung der Frauen an der aktiven Musikausübung steht in keinem Verhältnis zu dem weiblichen Anteil im Musikpublikum. Ein schiefes Bild, an das wir uns gewöhnt haben, das aber längst ins rechte Lot gerückt gehörte. Am deutlichsten sichtbar wird die Ausgrenzung der Frau am Beispiel der Komponistin. Im Repertoire der Wiener Orchester finden sich weniger als 2% Stücke, die von Frauen geschrieben wurden. Nach wie vor sind - im Vergleich zu anderen Künstlern - unter den Komponisten kaum Frauen zu verzeichnen. Dirigentinnen teilen einähnliches Schicksal. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Musiker und Musikerinnen beleuchten die Situation, erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und suchen eine Antwort darauf, warum die Musik scheinbar überwiegend männlich ist.