Thema [2021.02.08]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2021.02.08] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2021.02.08 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-22793 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Riskante Lockerungen – Wettlauf mit dem Virus
Wenn am Montag Schulen, Handel oder Friseure wieder aufsperren, kommen strenge Auflagen: Auf die SchülerInnen warten „Nasenbohr-Tests“, wer sich zum Beispiel die Haare schneiden lassen will, muss einen negativen Antigen-Test vorweisen. “Wir sind nächste Woche bis zum letzten Termin ausgebucht, denn viele glauben, die Öffnung ist bald wieder vorbei“, sagt Friseurin und Kosmetikerin Roswitha Feindert in Mistelbach.
Die Teststraßen in der niederösterreichischen Gemeinde wurden wegen der enormen Nachfrage aufgestockt. Große Hoffnung setzt die Regierung in eine „unsichtbare“ Form des Testens: Das Abwasser von 27 Kläranlagen in ganz Österreich liefert Woche für Woche eine Übersicht über das Infektionsgeschehen. „Wir schauen uns im wahrsten Sinne des Wortes an, was die Bevölkerung so von sich gibt“, meint Norbert Kreuzinger, einer der Leiter des Projektes. Und das ist alarmierend, berichten Sabina Riedl und Martin Steiner.
Wenn am Montag Schulen, Handel oder Friseure wieder aufsperren, kommen strenge Auflagen: Auf die SchülerInnen warten „Nasenbohr-Tests“, wer sich zum Beispiel die Haare schneiden lassen will, muss einen negativen Antigen-Test vorweisen. “Wir sind nächste Woche bis zum letzten Termin ausgebucht, denn viele glauben, die Öffnung ist bald wieder vorbei“, sagt Friseurin und Kosmetikerin Roswitha Feindert in Mistelbach.
Die Teststraßen in der niederösterreichischen Gemeinde wurden wegen der enormen Nachfrage aufgestockt. Große Hoffnung setzt die Regierung in eine „unsichtbare“ Form des Testens: Das Abwasser von 27 Kläranlagen in ganz Österreich liefert Woche für Woche eine Übersicht über das Infektionsgeschehen. „Wir schauen uns im wahrsten Sinne des Wortes an, was die Bevölkerung so von sich gibt“, meint Norbert Kreuzinger, einer der Leiter des Projektes. Und das ist alarmierend, berichten Sabina Riedl und Martin Steiner.
[Senderinformation] Positiv arbeiten – HIV im Job
Wiltrud ist 51, Mutter eines Sohnes, lebt in einer Partnerschaft und arbeitet als Trafikantin. Andreas ist 47, Automechaniker und lebt mit seiner Lebensgefährtin und ihren fünf Kindern in Dornbirn. Michael ist 21, hat einen Partner und arbeitet in einem Technikunternehmen in Linz. So unterschiedlich diese drei Menschen sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind HIV-positiv. Durch die Medikamente, die sie täglich einnehmen, kann das Virus im Blut nicht mehr nachgewiesen werden. Sie können niemanden anstecken und haben eine ganz normale Lebenserwartung.
Trotz der enormen Fortschritte in der Therapie bleiben Berührungsängste im Umgang mit HIV-positiven Menschen. Die Aidshilfe hat daher das Projekt „positiv arbeiten“ ins Leben gerufen. Mehr als 80 österreichische Unternehmen stellen sich bewusst hinter ihre HIV-positiven MitarbeiterInnen und wollen so ein Zeichen für Akzeptanz setzen. In Zeiten des Corona Virus ist es still geworden um das HI-Virus. Eine gefährliche Stille, denn die mangelnde Aufklärung könnte die Zahlen wieder steigen lassen, berichtet Christoph Feurstein.
Wiltrud ist 51, Mutter eines Sohnes, lebt in einer Partnerschaft und arbeitet als Trafikantin. Andreas ist 47, Automechaniker und lebt mit seiner Lebensgefährtin und ihren fünf Kindern in Dornbirn. Michael ist 21, hat einen Partner und arbeitet in einem Technikunternehmen in Linz. So unterschiedlich diese drei Menschen sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind HIV-positiv. Durch die Medikamente, die sie täglich einnehmen, kann das Virus im Blut nicht mehr nachgewiesen werden. Sie können niemanden anstecken und haben eine ganz normale Lebenserwartung.
Trotz der enormen Fortschritte in der Therapie bleiben Berührungsängste im Umgang mit HIV-positiven Menschen. Die Aidshilfe hat daher das Projekt „positiv arbeiten“ ins Leben gerufen. Mehr als 80 österreichische Unternehmen stellen sich bewusst hinter ihre HIV-positiven MitarbeiterInnen und wollen so ein Zeichen für Akzeptanz setzen. In Zeiten des Corona Virus ist es still geworden um das HI-Virus. Eine gefährliche Stille, denn die mangelnde Aufklärung könnte die Zahlen wieder steigen lassen, berichtet Christoph Feurstein.
[Senderinformation] Danielle Spera – vom ZIB-Star zur Museumsdirektorin
„Du musst berufstätig, selbständig und unabhängig sein“, diesen Satz hat Danielle Spera fast täglich von ihrer Mutter gehört. Seit 10 Jahren ist Spera Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, das sie am Montag nach dem Lockdown wieder öffnen darf. Die 63-Jährige hat mehr als 30 Jahre im ORF gearbeitet, davon 12 Jahre als Moderatorin der ZIB 1.
Warum sie ins Museum gewechselt hat, welche kuriosen Momente sie an der Supermarktkasse erlebt, wie sie Beruf und drei Kinder bewältigt hat und wie sie und ihr Mann eine Corona-Erkrankung überstanden haben, erzählt sie Eva Kordesch im THEMA-Interview.
„Du musst berufstätig, selbständig und unabhängig sein“, diesen Satz hat Danielle Spera fast täglich von ihrer Mutter gehört. Seit 10 Jahren ist Spera Direktorin des Jüdischen Museums in Wien, das sie am Montag nach dem Lockdown wieder öffnen darf. Die 63-Jährige hat mehr als 30 Jahre im ORF gearbeitet, davon 12 Jahre als Moderatorin der ZIB 1.
Warum sie ins Museum gewechselt hat, welche kuriosen Momente sie an der Supermarktkasse erlebt, wie sie Beruf und drei Kinder bewältigt hat und wie sie und ihr Mann eine Corona-Erkrankung überstanden haben, erzählt sie Eva Kordesch im THEMA-Interview.