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Brüder, zur Sonne, zur Freiheit. Die Musikkultur der österreichischen Arbeiterbewegung (1)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Brüder, zur Sonne, zur Freiheit. Die Musikkultur der österreichischen Arbeiterbewegung (1)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Schneider, Winfried [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998.02.23 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Musik ; U-Musik ; Politik Österreich ; Volksmusik - Musik bestimmter sozialer Schichten und Berufsgruppen ; Politische Musik ; Parteien - historisch / SDAP ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80110/1 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-27962
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Singen ist mehr als reden. Von allem Anfang an war die Entwicklung der Arbeiterbewegung von Musik begleitet. Schon in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts formierten sich innerhalb der Arbeiterbildungsvereine eigene Gesangsektionen. Ganz wie ihre bürgerlichen Sangesbrüder pflegten die Genossen das Volkslied und näherten sich der klassischen Musik. Arbeiterlieder im engeren Sinn bildeten vorerst nur den kleineren Teil des Repertoirs. Besonders der Chorgesang als kollektive Leistung sollte politische und soziale Identität stiften, sollte emotional binden und schließlich auch als Mittel der Agitation dienen. Künstlerische Höhepunkte erreichte die Musikbewegung in den Wiener Arbeitersymphoniekonzerten, die Anton Webern ("Genosse von Webern, bitte!") wesentlich geprägt hat.

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