Brüder, zur Sonne, zur Freiheit. Die Musikkultur der österreichischen Arbeiterbewegung (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Brüder, zur Sonne, zur Freiheit. Die Musikkultur der österreichischen Arbeiterbewegung (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schneider, Winfried [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.02.25 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; U-Musik ; Politik Österreich ; Volksmusik - Musik bestimmter sozialer Schichten und Berufsgruppen ; Politische Musik ; Parteien - historisch / SDAP ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80110/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-27964 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Singen ist mehr als reden. Von allem Anfang an war die Entwicklung der Arbeiterbewegung von Musik begleitet. Schon in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts formierten sich innerhalb der Arbeiterbildungsvereine eigene Gesangsektionen. Ganz wie ihre bürgerlichen Sangesbrüder pflegten die Genossen das Volkslied und näherten sich der klassischen Musik. Arbeiterlieder im engeren Sinn bildeten vorerst nur den kleineren Teil des Repertoirs. Besonders der Chorgesang als kollektive Leistung sollte politische und soziale Identität stiften, sollte emotional binden und schließlich auch als Mittel der Agitation dienen. Künstlerische Höhepunkte erreichte die Musikbewegung in den Wiener Arbeitersymphoniekonzerten, die Anton Webern ("Genosse von Webern, bitte!") wesentlich geprägt hat.