Handel im Wandel. Kulturgeschichte eines Phänomens, das die Welt veränderte (3)
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Katalogzettel
| Titel | Handel im Wandel. Kulturgeschichte eines Phänomens, das die Welt veränderte (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Fluch, Franz [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.09.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wirtschaft ; Handwerk und Gewerbe ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80197/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28289 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Die alten Ägypter begannen schon im 4. Jahrtausend großräumig Handel zu treiben. Römer, Griechen und Araber knüpfen vom Mittelmeerraum aus ihre Handelsbeziehungen bis nach Indien und China. Das Mittelalter war die Blütezeit italienischer und deutscher Kaufleute und Welthandelshäuser, die den Ostindienhandel kontrollierten und es sich sogar leisten konnten, Kriege von Kaiserhäusern zu finanzieren. Die überseeischen Entdeckungsfahrten brachten den Seemächten Spanien, Portugal, England, Frankreich und Niederlande durch die Gründung von Kolonie und der Ausbeutung von Rohstoffen Reichtum und Macht. Anfang des 19. Jahrhunderts begann sich allmählich der Freihandel durchzusetzen. Der Abbau von Zollschranken führte zum weltweiten Siegeszug transnationaler Konzerne und zur Entstehung neuer Märkte und Handelsbeziehungen. Die moderne Computerindustrie und das Internet haben nicht nur traditionelle Handelsformen sondern auch alte Termini, wie z.B. das Wort Welthandel, obsolet gemacht. Heute spricht man von Transfers, Globalisierung, Global Players, Worldwide Sourcing, etc.