Macht und Religion. Vom Prager Fenstersturz zum Westfälischen Frieden von 1648 (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Macht und Religion. Vom Prager Fenstersturz zum Westfälischen Frieden von 1648 (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stoisser, Doris [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.10.20 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Politik ; Geschichtswissenschaft ; Krieg ; Religion ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80212/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28326 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Nach vierjährigen, erfolglosen Verhandlungen beendete der Westfälische Frieden am 24. Oktober 1648 den Dreißigjährigen Krieg, der mit dem sogenannten Prager Fenstersturz 1618 begonnen hatte. Ein Krieg, der auf deutschen Boden ausgetragen wurde, in den aber ganz Europa verstrickt war. Die Epoche, die allgemein als "Dreißigjähriger Krieg" zusammengefaßt wird, war eine Zeit von mindestens 13 aufeinanderfolgenden Kriegen und 10 Friedensschlüssen, die aus unterschiedlichen Gründen ausbrachen. Erbitterte konfessionelle und nationale Konflikte spielten eine wichtige Rolle, waren aber nicht allein ausschlaggebend. Teilweise waren massive wirtschaftliche Interessen - als Glaubenskonflikte getarnt - Auslöser von Kämpfen. Die Folgen des Kriegs waren verheerend: ganze Landstriche waren entvölkert - mehr als die Hälfte der Bevölkerung des sich nun neu bildenden deutschen Reiches war ausgerottet, alte Wirtschaftsbeziehungen waren zerstört, unersetzliche Kunstwerke vernichtet. In der Sendung wird die Situation vor dem Krieg und der Verlauf der Kämpfe beschrieben, vor allem aber das Leben der Menschen im Krieg, und die Folgen des Friedensschlusses für soziale Gefüge und die politische Ordnung in Europa.