Brillenschaf und Sattelschwein. Vom Verschwinden alter Nutztierrassen (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Brillenschaf und Sattelschwein. Vom Verschwinden alter Nutztierrassen (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Weber, Peter [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.08.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; U-Musik ; Natur ; Wirtschaft ; Tiere ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80228/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28361 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Masse statt Rasse heißt seit langem die Losung der Nutztierzucht. Die bunte Vielfalt an Schweinen, Kühen, Rindern, Schafen und Pferden von einst ist längst monotonen Produktionsmethoden gewichen. Milchmenge und schnelles Wachstum geben in der modernen Landwirtschaft den Ton an. Die Bauern kämpfen selbst ums Überleben, wen interessiert da schon, wenn eine uralte Nutztierrasse ausstirbt. So geschehen vor zehn Jahren, als die letzte Steirische Bergschecke, ein Mini-Rind von einer Schulterhöhe, starb, und mit ihr ein Jahrtausende alter Teil österreichischer Kultur. "Viele Nutztierrassen sind typisch für eine jeweils bestimmte Region Europas", sagt der Veterinär Hans Sambraus. "Sie gehören in diese Gebiete wie ein Denkmal". Das Waldviertler Blondvieh, der Pinzgauer und Ostfriese, die Stiefelziege und Heideschnucke.