Wie ein Ei dem anderen. Zwillinge im Alltag und in der Forschung (4)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Wie ein Ei dem anderen. Zwillinge im Alltag und in der Forschung (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gasser, Edith-Ulla [Gestaltung]
[GND
]
Glaser, Doris [Gestaltung] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.12.24 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Biologie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80250/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28401 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Zwillinge, vor allem die eineiigen, haben die Menschen seit jeher fasziniert. Eineiige Zwillinge sehen gleich aus, und haben weitgehend die gleichen Empfindungen und Fähigkeiten. Die Mythologie und die Literatur sind deshalb - wenig überraschend - voll von Zwillingsgeschichten. Und auch im Alltag und in den Boulevardmedien haben Zwillinge immer wieder ihre "besonderen" Auftritte! Zwillinge, vor allem getrennt erzogene, sind ein wichtiges Forschungsobjekt der Psychologie, es gibt ein eigenes Fach "Zwillingsforschung". Wieviel ist anerzogen, wieviel ererbt? Was den berühmten "Platz in der Geschwisterreihe" als Entwicklungskriterium betrifft, sind Zwillinge überhaupt der "Joker": gleichzeitig geboren, müssen sie ihr Verhalten doch zwischen Symbiose und Abgrenzung einrichten. Zwillinge bleiben häufig ihr ganzes Leben lang ein "Paar", oft auch in Haßliebe einander verbunden. Drillinge, Vierlinge, Fünflinge und auch die eher erschreckenden Fälle siamesischer Zwillinge, variieren eigentlich nur das Grundthema: nämlich das des "Urpaares". Einander näher, als je ein noch so symbiotisches Liebespaar es sein könnte! Und einander ähnlicher, als es je Verwandte sein könnten!