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Zwölfton. Über eine vielgeschmähte, oft verkannte Kompositionstechnik (3)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Zwölfton. Über eine vielgeschmähte, oft verkannte Kompositionstechnik (3)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Gross, Martin [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998.12.10 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80258/3 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-28420
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Zwölfton ist nicht gleich Zwölfton. Was Schönberg, unbefriedigt von der Regellosigkeit der damals schon allerorten aufbrechenden Atonalität, als "Reihentechnik" erfand - das "Komponieren mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen" - darf etwa mit dem Konstrukt des Joseph Matthias Hauer, dem, wie er nicht müde wurde zu betonen, "geistigen Urheber" der Zwölfton-Musik, nicht in Eins gesetzt werden. "Zwölfton" ist ein musikalisches Reizwort, gesättigt mit Ideologie und Vorurteilen. "Zwölfton-Musik" ist für viele ein Pendant für Kakophonie, für theoretische Spielereien abseits aller künstlerischen Inspiration. Übrigens: auch ein gewisser W. A. Mozart hat in eine seiner Kompositionen ein Zwölfton-Reihe eingebaut. Aus dem musikalischen Spaß wurde 150 Jahre später ernst.

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