Zwischen Tiefland und Land des Lächelns. Ein Portrait zum 100. Geburtstag der Wiener Volksoper (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Zwischen Tiefland und Land des Lächelns. Ein Portrait zum 100. Geburtstag der Wiener Volksoper (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jessa, Mirjam [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.12.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Kultur ; Musik ; E-Musik ; Jubiläum ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Wien, Volksoper
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80262/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28423 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Im Dezember 1898 - anläßlich der 50jährigen Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. - wurde am Währinger Gürtel das private Kaiser-Jubiläums-Stadttheater eröffnet - mit Heinrich von Kleists "Herrmannschlacht". Die Absicht war die Pflege des deutschen Volksstücks und Dramas, Werke jüdischer Autoren sollten ausgespart, jüdische Schauspieler nicht engagiert werden. 1904 erhält das Haus erstmals den Namen Kaiser-Jubiläums-Stadttheater/Volksoper und entwickelt sich zu einem der maßgeblichen Musiktheater der Stadt. Richard Strauss' "Salome" erlebt hier z. B. ihre Wiener Erstaufführung (Bühnenbild: Alfred Roller, Dirigent: Alexander Zemlinsky). Stars wie Maria Jeritza, Richard Tauber, Leo Slezak, Mattia Battistini und Tino Pattiera verleihen dem ehemaligen Vorstadttheater weltstädtischen Glanz. Es folgen mehrmalige Konkurse und Schließungen, bis - nach dem Einmarsch Hitlers - die Gemeinde Wien das Theater übernimmt. Nach wechselvollen Kriegs- und Nachkriegsjahren trumpft die Volksoper 1955 mit der ersten Musicalproduktion auf dem eruopäischen Kontinent auf. Einzelne großartige Produktionen und verstaubtes Repertoire bestimmen den Spielplan der Volksoper. Persönlichkeiten wie Franz Salmhofer, Albert Moser und Karl Dönch pflegen die Operette und prägen den Stil des Hauses, das mit Eberhardt Waechter und Ioan Hollender in Staatsopernnähe rückt und mit der derzeitigen Direktion Klaus Bachler und der küntigen von Dominique Mentha neue Wege ins nächste Jahrtausend sucht.