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Geld Macht Werte. Kulturphänomen eines Zahlungsmittels (12)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Geld Macht Werte. Kulturphänomen eines Zahlungsmittels (12)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Fluch, Franz [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.08.31 [Sendedatum]
1999.04.15 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Wirtschaft ; Währung ; Wirtschaftswissenschaften ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80268/12 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-28449
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

"Geld ist die Wurzel aller Dinge" schrieb Leon Battista Alberti schon im 15. Jahrhundert. Auf den Florentiner Bildhauer und Humanisten geht auch der Spruch "Zeit ist Geld" zurück. Was mit Kolanüssen, Kaurimuscheln und Federn begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu Münzen aus Gold, Silber oder Kupfer und verwandelte sich schließlich in Banknoten aus Papier, die erstmals im 9. Jahrhundert in China zirkulierten. "Geld zerstörte im Mittelalter die alten Werte und das seit alters her eingespielte Gleichgewicht. In den Stadtstaaten Italiens bildete Geld den unauffälligen, aber haltbaren Kitt der Gesellschaftsordnung", schreibt der französische Kulturhistoriker Fernand Braudel. Geld wird als Instrument des Fortschritts unverzichtbar. Die Industrie- und später die Konsumgesellschaft etablieren eine ganz neue, auf Geld basierende Werteskala, über die Status, Prestige sowie soziale Umgangsformen und die Klassenstruktur definiert werden, einer Werteskala, der auch das kapitalistische Denken zugrundeliegt.

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