Geld Macht Werte. Internationale Finanzwirtschaft - die unersättliche Ökonomie (24)
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Katalogzettel
| Titel | Geld Macht Werte. Internationale Finanzwirtschaft - die unersättliche Ökonomie (24) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Waldert, Helmut [Gestaltung]
[GND
]
Fluch, Franz [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.10.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wirtschaft ; Gesellschaft ; Finanzwesen und Kreditwesen ; Wirtschaftswissenschaften ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80268/24 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28461 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Die reale Wirtschaft ist in den letzten Jahren um etwa 2% pro Jahr gewachsen, die Finanzmärkte hingegen um ca. 70% pro Jahr. Der Derivathandel der größten nationalen Banken macht bereits das Vielfache des nationalen Bruttosozialprodukts aus. Das exponentielle Wachstum der Finanzwirtschaft und ihre Krisenanfälligkeit spaltete die Geister. Für die einen sind auch die Krisen nichts weiter als Chancen zum Geldverdienen und ist das enorme Geldvolumen eine Art Wachstumsmotor für die Volkswirtschaften. Kritiker halten es für ein Problem, wenn Konzerne den Großteil ihrer Gewinne aus Finanzspekulationen erzielen, und zwar mit Hilfe eines Kapitals, das nicht dem Schaffen von Arbeitsplätzen dient. Konflikte ergeben sich aus der Explosion der Geldvermögen und politischen Steuerungsmöglichkeiten. Bisher ist es nicht gelungen, die spekulativen Geldströme politisch - etwa durch die Tobin-Tax - zu regulieren. Immer häufiger wird die Frage gestellt, ob und wann die Entwicklung gefährlich wird und in einen Crash münden kann. Es wird immer schwieriger, die Frage der Verantwortlichkeit zu klären, wer die Täter und wer die Opfer sind.