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Pioniere unter Wasser. Zur Geschichte des Tauchens - anläßlich des 80. Geburtstags von Hans Hass am 23.01.1999 (4)

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Katalogzettel

Titel Pioniere unter Wasser. Zur Geschichte des Tauchens - anläßlich des 80. Geburtstags von Hans Hass am 23.01.1999 (4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Navara, Gerald [Gestaltung] [GND ]
Stratka, Elisabeth [Gestaltung]
Hass, Hans [Gefeierte Person] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1999.01.21 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Natur ; Gewässer ; Jubiläum ; Radiosendung-Sendematerial
1999.01.23 [Bezugsdatum]
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80276/4 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-28473
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

300.000 Österreicher besitzen heute eine Tauchlizenz, weltweit gibt es bereits 10 Millionen Hobby- und Berufstaucher. Kaum jemand weiß allerdings, daß es vor allem Österreicher waren, die den Lebensraum unter Wasser erschlossen haben. Im ausgehenden 19. Jahrhundert hat der Diplomat und Forschungsreisende Eugen von Ransonnet-Villez das erste Unterwassergemälde in den Gewässern vor Sri Lanka gemalt. Dem Sohn eines Wiener Staatsbeamten ist es gelungen, die Welt unter Wasser mit Hilfe einer selbstgebastelten Taucherglocke zu betrachten. Ein halbes Jahrhundert später dreht der Wiener Zoologe Hans Hass den ersten Unterwasserfilm der Welt. Hass hat dazu ein "autonomes Schwimmtauchgerät" entwickelt, einen Vorläufer der heutigen Taucherausrüstung, außerdem eine spezielle Unterwasserkamera und die "Hans-Hass-Tauchflossen". Hass unternimmt in den 40er und 50er Jahren weltweite Forschungsreisen, er erhält für seinen Dokumentarfilm "Unternehmen Xariffa" einen Oscar. Eine Reihe anderer Forscher aus Österreich folgen: Rupert Riedl und Ferdinand Starmüllner schreiben Unterwasser-Wissenschaftsgeschichte. Tauchen, einst die exklusive Beschäftigung einiger weniger, ist heute ein Massensport. High-Tech-Ausrüstung, zahlreiche Tauchbasen, aber auch die Erkenntnisse der modernen Medizin ermöglichen den urpsünglich gefährlichen "Abstieg" in die Tiefe.

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