Vom Sein zum Bewußtsein. Der Mensch und sein Gehirn (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Vom Sein zum Bewußtsein. Der Mensch und sein Gehirn (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Weber, Peter [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.02.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Psychologie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80280/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28486 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Menschen sind sich ihrer selbst bewußt! Sind sie es wirklich? "Ich kann es zwar von mir behaupten", sagt der amerikanische Psychologe Duane Rumbaugh, "aber wie wollen Sie überprüfen, ob es auch stimmt?" "Nur der Mensch verfügt über ein Bewußtsein", behauptet der Psychologe Euan MacPhail. "Nur der Mensch kann Schmerzen bewußt erleben." Die Umkehrung dieser Aussagen macht McPhail in Tierschutzkreisen vermutlich zum meistgehaßten Wissenschafter Englands. Denn die Schlußfolgerung lautet: Tiere können mangels Bewußtsein keine Schmerzen empfinden. Nicholas Humphrey, einflußreicher Mitspieler in der Erforschung des ICHs, meint: Bewußtsein sei vermutlich eine sehr simple geistige Erscheinung. Maschinen könnten Farben "sehen" und "Töne" hören. Aber die Qualität rot empfinden könnte eine Videokamera nicht. Der Geist, das ICH habe demnach mit der Evolution der neuronalen Empfindungsfähigkeiten zu tun. Tieren gesteht er prinzipiell nur ein bestimmtes Maß an Bewußtsein zu. Er behauptet, der Geist sei eine Illusion. Einen Schritt weiter geht der angesehene Philosoph Daniel Dennett - Menschen seien nur eine Art "intelligenter Maschinen", ohne Selbst und ohne Seele.