zurück

Navigation

Suchen

Vom Sein zum Bewußtsein. Der Mensch und sein Gehirn (4)

Mediathek

Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Vom Sein zum Bewußtsein. Der Mensch und sein Gehirn (4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Weber, Peter [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1999.02.04 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Psychologie ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80280/4 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-28489
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Menschen sind sich ihrer selbst bewußt! Sind sie es wirklich? "Ich kann es zwar von mir behaupten", sagt der amerikanische Psychologe Duane Rumbaugh, "aber wie wollen Sie überprüfen, ob es auch stimmt?" "Nur der Mensch verfügt über ein Bewußtsein", behauptet der Psychologe Euan MacPhail. "Nur der Mensch kann Schmerzen bewußt erleben." Die Umkehrung dieser Aussagen macht McPhail in Tierschutzkreisen vermutlich zum meistgehaßten Wissenschafter Englands. Denn die Schlußfolgerung lautet: Tiere können mangels Bewußtsein keine Schmerzen empfinden. Nicholas Humphrey, einflußreicher Mitspieler in der Erforschung des ICHs, meint: Bewußtsein sei vermutlich eine sehr simple geistige Erscheinung. Maschinen könnten Farben "sehen" und "Töne" hören. Aber die Qualität rot empfinden könnte eine Videokamera nicht. Der Geist, das ICH habe demnach mit der Evolution der neuronalen Empfindungsfähigkeiten zu tun. Tieren gesteht er prinzipiell nur ein bestimmtes Maß an Bewußtsein zu. Er behauptet, der Geist sei eine Illusion. Einen Schritt weiter geht der angesehene Philosoph Daniel Dennett - Menschen seien nur eine Art "intelligenter Maschinen", ohne Selbst und ohne Seele.

Download


Metadaten
Mediathek Logo