Energische Energiepolitik. Die skandinavischen Energiepioniere im Vergleich mit Österreich (1)
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Katalogzettel
| Titel | Energische Energiepolitik. Die skandinavischen Energiepioniere im Vergleich mit Österreich (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Waldert, Helmut [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.03.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wirtschaft ; Technik ; Politik ; erneuerbare Energieträger ; Energiewesen ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Dänemark
Schweden |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80301/1 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28526 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Dänemark und Schweden sind Pioniere bei der Umstellung auf Öko-Energie. Dänemark hat heute einen Energieverbrauch wie vor 25 Jahren. Der Wärmebedarf der Gebäude und Haushalte wurde halbiert. Haushalte stellen ihre Wärmeversorgung von Heizöl oder Strom auf Holzpellets oder Fernwärme um, weil ihnen die Preise klare Signale geben, welche Energie erwünscht und welche unerwünscht ist: am teuersten sind Strom und Heizöl, am billigsten erneuerbare Energien. Auch in Schweden rüsten zentrale Heizkraftwerke und Energieversorgungsunternehmen von Öl, Kohle oder Erdgas um auf Biomasse (Holz, Stroh, Biogas) und entwickeln entsprechende Technologien bei Verbrennung und Verteilung von Energie, trotz eines liberalisierten Energiemarkts. Bürger sind Betreiber von Windkraftanlagen, Landwirte von Biogasanlagen und dezentrale Blockheizkraftwerke werden von Konsumenten betrieben. Die technischen-wissenschaftlichen und auch organisatorischen Innovationen sind das Ergebnis einer konsequenten Energiepolitik in Skandinavien. Diese Länder haben auf die Energiekrisen und Auslandsabhängigkeit reagiert, lange bevor Klimakonferenzen und EU Vorgaben formuliert haben. Die Umstellung auf erneuerbare Energieträger und das Absenken der Treibhausgase wird erreicht einerseits durch von der Regierung ausgearbeitete Energiepläne und andererseits durch konsequente und massive Energiesteuern, und dies, ohne den "internationalen Gleichklang" abzuwarten.