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Die stillen Signale. Über das geheimnisvolle Leben der Pflanzen (4)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel Die stillen Signale. Über das geheimnisvolle Leben der Pflanzen (4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stratka, Elisabeth [Gestaltung]
Navara, Gerald [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1999.04.22 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Natur ; Wissenschaft und Forschung ; Pflanzen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80330/4 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-28586
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Pflanzen sind außerordentlich feinfühlig, sie reagieren auf Signale ihrer Umwelt. Sie sind mit Sinneswahrnehmungen ausgestattet, über die auch der Mensch verfügt. Pflanzen können visuell wahrnehmen, soweit sie es zum Überleben benötigen, ihr Tastsinn ist erstaunlich ausgeprägt, sie können Temperaturschwankungen erkennen und dank ihres Gleichgewichtssinnes können sie sogar oben, unten, rechts und links voneinander unterscheiden. Pflanzen können Reize in ihrem "Gedächtnis" speichern, und kennen den Unterschied zwischen verschiedenartigen Stimuli. Sie können miteinander kommunizieren und einander mitteilen, daß beispielsweise eine neue Pflanzenseuche ausgebrochen ist oder daß eine Bevölkerungsexplosion droht. In Pflanzen finden wir Hormone, die unseren eigenen überraschend ähneln. Pflanzen lassen sich sogar auf dieselbe Weise anästhesieren wie Tiere und Menschen, durch den Einsatz von Äther, Chloroform und Morphin. Pflanzen verfügen außerdem über Lichtsensoren, die sie ihre Umwelt differenziert und detailliert wahrnehmen lassen. Sie können Ultraviolett, Blau, Rot und Infrarot identifizieren. Die Infrarotskala beeinflußt das Längenwachstum, durch ihre Farbwahrnehmung ist die Pflanze "gewarnt", wenn ihre Nachbarn drohen, sie "in den Schatten" zu stellen.

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