Unsere kleinen Freunde. Der Mensch als Lebensraum für Mikroorganismen (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Unsere kleinen Freunde. Der Mensch als Lebensraum für Mikroorganismen (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Kugler, Christian [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.08.16 [Sendedatum] 1999.05.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Wissenschaft und Forschung ; Biologie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80353/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28621 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Rund 90 Prozent der Körperzellen eines Menschen sind nicht seine eigenen, sondern jene von Viren, Bakterien, Milben und Amöben, die ihn besiedeln. Allein auf der rund eineinhalb Quadratmeter großen Hautoberfläche eines Menschen leben soviele Mikroben wie Menschen auf der Erde. In unseren eigenen Körperzellen finden sich noch dazu Fremdlinge wie etwa die Mitochondrien, die genaugenommen integrierte Symbionten sind. Der Mensch ist also nicht nur intensiv mit dem ihn umgebenden Ökosystem verbunden, er ist eigentlich selbst ein Ökosystem, ein Universum für Mikroorganismen. Die meisten dieser Mikroorganismen braucht der Mensch, um zu überleben, sie erfüllen vielfältigste Funktionen in unserem Körper. Manche Viren und Bakterien scheinen nach jüngsten Forschungsergebnissen nicht nur für Verdauung oder Schutz der Haut zuständig zu sein, sondern können sogar unmittelbaren Einfluß auf die Stimmungslage ihrer Wirtsorganismen nehmen. Hat also der Mensch wirklich das Tier gezähmt oder haben nicht eher Lebewesen wie Läuse, Milben oder Amöben den Menschen in Besitz genommen?