Unberührt. Körperkontakt als letztes Tabu (4)
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Katalogzettel
| Titel | Unberührt. Körperkontakt als letztes Tabu (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gasser, Edith-Ulla [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.07.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80372/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28659 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Wieviel körperlichen Kontakt mit anderen Menschen haben wir - außerhalb von Partnerschaft und Kindererziehung? Die Rede ist hier von den sogenannten "ganz gewöhnlichen Alltagssituationen". Speziell Singles leben in unserer Gesellschaft oft praktisch ohne körperliche Berührungen. Neben Händeschütteln, schnellen Wangenküßchen oder dem unter Männern üblichen Auf-die-Schulter-Klopfen existiert kaum ein sanktioniertes Berührungsvokabular. Spontanes und kreatives Verhalten in Sachen Körperkontakt wird hingegen oft als Übergriff empfunden. Ein Kind würde ohne Berührung verkümmern und von ganzheitlich orientierten Medizinern wird betont, daß positiv empfundener Körperkontakt ganz allgemein heilend wirkt. Nicht zufällig empfehlen auch die "Neuen Feministinnen" das Händchenhalten und Sofakuscheln mit Freundinnen mit dem Ziel: vom Manne in einer sehr wichtigen Angelegenheit unabhängig zu sein. Wenn man bedenkt, daß Abhängigkeit immer zuerst und am stärksten beim größten Defizit empfunden wird, so läßt sich vermuten, wo heute das größte Defizit liegen könnte ...