Instrumentenporträt: Die Blockflöte (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Instrumentenporträt: Die Blockflöte (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Male, Veronika [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.11.07 [Sendedatum] 2000.12.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Musik ; E-Musik ; Musik ; U-Musik ; Musikwissenschaft ; Instrumente - Flöte ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80373/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28662 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Dem "zugleich nüchternen und läppischen Klang einer Blockflöte" konnte Theodor Adorno gar nichts abgewinnen, und auch Ernst Kreneks Empfehlung, mit der Blockflöte "höchstens Trübsal zu blasen", zeugt von klarer Antipathie. Seit der Wiederentdeckung der Blockflöte im 20. Jahrhundert halten sich hartnäckig die Vorurteile gegenüber diesem "Kinderinstrument", das im allgemeinen als "schrill, hoch und primitiv" abgetan wird. In den 60er Jahren revolutionierte der Künstler Frans Brüggen die Blockflöte und präsentierte sie weltweit als virtuoses Instrument mit bahnbrechenden Spieltechniken, wodurch schlagartig das Interesse zeitgenössischer Komponisten geweckt wurde.Doch trotz aller Versuche, die historische sowie avantgardistische Vielfalt der "flauto dolce" einem größeren Publikum bewusst zu machen, fristet die Blockflöte nach wie vor ein Außenseiterdasein. Brüggen und andere Musiker nehmen Stellung, erörtern das Phänomen eines so lange vergessenen "Stiefkinds" der Musikgeschichte, das wiederum als Liebkind von Laien und Pädagogen auf ganz eigene Weise Breitenwirkung genießt.