Farbtöne und Tonfarben. Über die Verwandtschaft von Malerei und Musik (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Farbtöne und Tonfarben. Über die Verwandtschaft von Malerei und Musik (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Jessa, Mirjam [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.12.13 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Bildende Kunst ; Musik ; E-Musik ; Kunstwissenschaft ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80387/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28696 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Farbtöne, Tonfarben, Klangfarben, Bildkomposition, schon die Sprache spiegelt die intensive Wechselbeziehung zwischen Malerei und Musik. Französische Komponisten wie Claude Debussy übersetzen den Impressionismus in die Sprache der Musik, während die Maler der russischen Avantgarde Musik auf die Leinwand übertragen. Doppelbegabungen wie Paul Klee und Arnold Schönberg brauchen das Wechselspiel von Farbtönen und Tonfarben. Starke Farbeindrücke bei einer Aufführung von Wagners "Lohengrin" veranlassen den Cello und Klavier spielenden Wassily Kandinsky Maler zu werden. Aus Verehrung für den Zwölftonmeister übersetzt Kadinsky Schönbergs "Harmonielehre" ins Russische. Die Harmonie, schreibt Kandinsky an Schönberg 1911, sei jetzt auf dem Weg der "Dissonanzen in der Kunst" zu finden, also auch in der Malerei ebenso, wie in der Musik.