Kein Grund zur Schwarzmalerei? Afrikaner in Österreich (3)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Kein Grund zur Schwarzmalerei? Afrikaner in Österreich (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Siller, Ursula [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.11.24 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80462/3 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28814 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
In Österreich leben zur Zeit 10.000 SchwarzafrikanerInnen. Nach Europa sind die meisten von ihnen gekommen, weil sie sich hier mehr Sicherheit und/oder bessere Bildungs- und Arbeitsbedingungen erhofft haben. Gefunden haben sie - bestenfalls - eine sogenannte zivilisierte Gesellschaft, die sie wegen ihrer Fremdartigkeit bestaunt, ihrer Andersartigkeit auf Distanz hält und trotz ihrer Bildung vom Arbeitsmarkt der Gutverdienenden ausschließt. Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Wissenschaftlich gesprochen geht es um "Interkulturalität" und "Multiethnizität", wenn Fragen des Zusammenlebens einander Fremder auf gesellschaftspolitischer und soziologischer Ebene diskutiert werden sollen. "Integration" und "Chancengleichheit" werden dann von allen Beteiligten gefordert, wohl wissend, dass Fremdenhass, Rassismus und Nationalismus sich nicht einfach wegdiskutieren lassen. Eine Tagung in Graz, veranstaltet vom Grazer Büro für Frieden und Entwicklung, will dennoch versuchen, Verständnis für die unterschiedlichen Identitäten der Menschen aus Ländern südlich der Sahara, in Europa lebenden Afrikanern und Afrikanerinnen (auch der 2. Generation) und - vice versa - Europäern und Europäerinnen zu wecken.