Zurück in die Zukunft. Die Utopien der Literatur (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Zurück in die Zukunft. Die Utopien der Literatur (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stratka, Elisabeth [Gestaltung]
Denscher, Barbara [Gestaltung] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1999.12.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Literatur ; Germanistik und Literaturwissenschaften ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80507/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28877 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Angesichts des neuen Jahrtausends sind Zukunftsvisionen und -prognosen wieder gefragt. Während im 17., 18. und besonders im 19. Jahrhundert die utopischen Entwürfe der Literaten noch in der Mehrheit überschwenglich positiv ausgefallen sind, beseelt vom Glauben an die Zukunft, die Möglichkeiten einer Bewältigung gesellschaftlicher Probleme durch Technisierung und einer zunehmenden Perfektionierung neuer Sozial-, Wirtschafts- und Lebensformen hat sich seit dem Ersten Weltkrieg eine bis heute anhaltende Tendenz der Antiutopie als Reaktion auf den ungehemmten Fortschrittsglauben durchgesetzt. Die literarischen Utopien haben in den 70er und 80er Jahren auch einen feministischen und einen ökologischen Schwerpunkt erhalten, etwa bei Doris Lessings "The marriages between zones three, four and five" oder Margaret Atwoods "The handmaids tale". Auch österreichische Autoren lieferten Stoff zum Thema "2000".