Nomaden des 21. Jahrhunderts. Wieviel Heimat braucht der Mensch? (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg
Katalogzettel
| Titel | Nomaden des 21. Jahrhunderts. Wieviel Heimat braucht der Mensch? (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Frank, Dorothee [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.08.21 [Sendedatum] 2000.02.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Migration ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80558/2 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-28942 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
In der europäischen und nordamerikanischen Zivilisation ist Seßhaftigkeit das vorherrschende Prinzip. Aber entspricht die Verankerung an einem einzigen festen Ort den wirklichen Bedürfnissen der Menschen? Ganz abgesehen von den noch heute existierenden Nomadenvölkern gab und gibt es auch innerhalb der seßhaften Gesellschaften zahlreiche wandernde Lebensformen - ob freiwillig gewählt oder erzwungen.In vergangenen Jahrhunderten war es etwa in Städten wie Wien nichts ungewöhnliches, häufig die Wohnung zu wechseln. Heute ist das mobile Eigenheim der letzte Schrei der aktuellen Wohnhaus-Architektur. Stars der Musikbranche, Diplomaten, Kapazitäten der Wissenschaft können gar nicht umhin, moderne Nomaden zu sein; die zunehmende Arbeitsplatzknappheit erfordert generell wachsende Mobilität. Und die weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen sind besonders in Europa das Politikum der letzten Jahre. Wieviel Seßhaftigkeit braucht der Mensch? Und welche Folgen hat es, wenn individuelle und kollektive Wanderbewegungen durch politisch-ökonomische Zwänge unterdrückt werden?