Was kränkt, macht krank. Strategien für einen souveränen Umgang in Beruf und Partnerschaft (4)
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Katalogzettel
| Titel | Was kränkt, macht krank. Strategien für einen souveränen Umgang in Beruf und Partnerschaft (4) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Kaup, Johannes [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2001.02.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Gesellschaft ; Psychologie ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
80596/4 [Katalognummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 10-29006 |
| Gesamtwerk/Reihe | Radiokolleg |
Information
Inhalt
Viele Menschen sind in Beruf und Familie Kränkungen ausgesetzt. Unsachliche Kritik, fehlende Anerkennung, emotionale Erpressung und Mobbing erzeugen Ärger. Die Konsequenzen reichen von schlechter Stimmung über psychosomatische Beschwerden bis hin zur Klimavergiftung der Privatsphäre. Auf der Makroebene entstehen durch unverarbeitete Kränkungen und Ärger für die gesamte Gesellschaft hohe Folgekosten. Beispielsweise hat jüngst der Bonner Informationsdienst "Neues Arbeitsrecht für Vorgesetzte" auf Grund einer Studie der Universität Hamburg festgestellt: die deutschen Arbeitnehmer halten nicht viel von ihren Chefs. Diese würden keine Kritik ertragen, seien noch nicht einmal selbstkritisch und zudem unfähig, Mitarbeiter zu motivieren oder deren Leistungen ausdrücklich anzuerkennen. Mitarbeitermotivation fehlt. Jeder zweite Mitarbeiter beklage sich, von Führungskräften nicht ausreichend informiert zu werden, keine Anerkennung für die Arbeit zu erfahren und dass der Vorgesetzte im Team kein "Wir-Gefühl" empfindet. Ein schlechtes Betriebsklima hat fatale Folgen für die Motivation, Kreativität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Ähnliches gilt auch für die Privatsphäre. Es gibt aber erlernbare Wege, mit Ärger und Kritik souveräner umzugehen und sich geschuldete Anerkennung in Beruf und Familie zu verschaffen.