zurück

Navigation

Suchen

In Ewigkeit Staub. Die lästigste Materie der Welt (4)

Mediathek

Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Radiokolleg

Katalogzettel

Titel In Ewigkeit Staub. Die lästigste Materie der Welt (4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Schaller, Thomas [Gestaltung] [GND ]
Weichinger, Robert [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.04.13 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 80611/4 [Katalognummer]
Sprache Deutsch
Signatur 10-29057
Gesamtwerk/Reihe Radiokolleg

Information

Inhalt

Er ist der Schrecken jedes ordentlichen Haushalts. Und im Frühjahr rückt man ihm besonders intensiv zu Leibe, dem Staub. Zerbröselnder Streusplitt und die mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wieder häufiger aufgenommenen Bauarbeiten sorgen im Frühjahr für beträchtliche Staubmengen in der Luft, in Häusern und Wohnungen. Dann wird gesaugt und gewischt, um der ungeliebten Materie Herr zu werden. Wedel mit elektrostatischen Fasern bietet der Handel an, die den Lurch wie magnetisch anziehen. Aus dem Fenster gefuchtelt, landen die Staubballen dann beim Nachbarn und die eigene Wohnung ist mehr oder weniger sauber. Umherwirbelnder Staub ist der größte Feind der Mikroelektronik. Bereits feinste Staubkörnchen können Fehlschaltungen verursachen. Und doch - wer in der Bekämpfung des Staubes auf einen angeborenen Putzfimmel setzt, handelt nicht unbedingt vorteilhaft. "Staubfrei heißt nicht unbedingt gesund" - Wissenschafter, die in sogenannten "Reinräumen", also staubfreien Zonen, arbeiten, entwickeln regelrechte Allergien gegen Staub, ihnen wird sogar angeraten, es zu Hause mit dem Staubwischen nicht allzu streng zu nehmen. Alles kann zu Staub werden: Gesteinsbrocken ebenso wie tote Insekten. Liest man beispielsweise Bedrucktes, rieseln Druckerschwärze und Farbpigmente, lösen sich Fasern, zerfallen Schlagzeilen gleichsam zu Staub. Ein kleiner Teil der Staubmelange stammt gar nicht von der Erde: 2500 Tonnen Meteoritenstaub rieseln jährlich auf unseren Planeten nieder. Eine vergleichsweise geringe Menge, was in Wiens Straßen jährlich gekehrt wird: 60.000 Tonnen Straßenstaub!

Download


Metadaten
Mediathek Logo